Gedenken an Robert Koch

Langenhagen (ne). Vor 50 Jahren veranstaltete die VHS Langenhagen im Jugendheim an der Walsroder Straße, Ecke Pestalozziweg, heute steht dort die Sparkasse, eine Robert-Koch-Gedenkfeier. Der VHS Leiter und Künstler Rud Stalla veröffentlichte dazu im ECHO einen Linolschnitt samt Text. Anlass war der 50. Todestag des Arztes, Entdeckers des Tuberkulose-Erregers und Nobelpreisträgers, dessen ruhmreiche Laufbahn als Arzt nach einer kurzen Assistententätigkeit in Hamburg in Langenhagen begann. Er wirkte von 1866 bis 1868 an der Heil- und Pflegeanstalt im heutigen Eichenpark als Anstalts- sowie in den Dörfern des heutigen Langenhagen als angesehener Landarzt. An diese Zeit erinnern die Robert-Koch-Straße, eine Apotheke únd die Robert-Koch-Realschule (RKS). Robert Koch wurde vor seiner er-sten Heirat mit Emilie Fraatz, in der heutigen Elisabeth-Kirche im Juli 1887 aufgeboten. Er wohnte im Bestenbroerschen Haus, Walsroder- Ecke Leibnizstraße, an dem bis zur Zerstörung im II. Weltkrieg eine Gedenktafel prangte: “Dem großen Meister der Bakteriologie Robert Koch ...“. Rud Stalla schuf ein Relief, das heute die Pausenhalle der RKS ziert.