Gefährlicher Einsatz bei Frost

Die Ausleuchtung der Einsatzstelle an der Hanseatenstraße machte die große Wasserdampfentwicklung deutlich. Ein Angriffstrupp mit Sascha Küsterbeck, Florian Bierschwale und Sven Giesemann leistete die Löscharbeiten. (Foto: A. Boy)

Ortsfeuerwehr löschte Gerüstbohlen an der Hanseatenstraße

Langenhagen. Am späten Dienstagabend rückte der Löschzug der Ortsfeuerwehr
unter der Einsatzleitung von Ortsbrandmeister Jens Heindorf mit vier Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften aus. An der Hanseatenstraße hatten Anwohner auf einem Firmengelände eine Rauchentwicklung und Feuerschein wahrgenommen und sofort die Feuer- und Rettungsleitstelle informiert.
Vor Ort fand der Ortsbrandmeister circa 100 in voller Ausdehnung brennende
Gerüstbohlen vor. Er ließ einen verstärkten Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr vorgehen. Das Feuer war nach wenigen Minuten gelöscht. Im weiteren Verlauf kamen die Wärmebildkamera zur Kontrolle der Brandstelle sowie Schaummittel zum Benetzen, beziehungsweise Ersticken der letzen Glutnester zum Einsatz. Die Einsatzstelle wurde komplett ausgeleuchtet.
Die aktuellen Minustemperaturen sorgten beim Löschen für gefährliche Aspekte. Eingesetztes Löschwasser gefriert schnell in Leitungen sowie auf dem
Boden und stellt somit eine Gefahr für die Einsatzkräfte dar.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Für die Ortsfeuerwehr war der Einsatz nach knapp einer Stunde beendet.