Gefundener Fuchs hatte Staupe

Gefährliches Virus für Hunde und Katzen

Engelbostel. Ein verendeter Fuchs wurde in einem Waldstreifen im Bereich Garmsstraße aufgefunden. Ein Anlieger informierte Hegeringleiter Mike Scheer, der den Kadaver vom LAVES-Institut für Tierseuchen untersuchen ließ. Das Institut stellt das gefährliche PCR-Staupe-Virus nach.
Es wurden zur gleichen Zeit zwei verendete Füchse am Stelinger Berg und südlich der Langenhagener Straße Richtung Stöcken gefunden. Deren Körper waren zersetzt und von Elstern und Krähen stark angefressen. Somit war eine Untersuchung nicht mehr möglich. Da die Fundstellen räumlich sehr nahe beieinander liegen, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Füchse ebenfalls von dem Virus befallen waren. Dieses vermutet der Naturschutzbeauftragte des Hegerings Hermann Wilmes und auch das LAVES Institut.
Weil das Virus für Hunde und Katzen sehr gefährlich ist und kleine Körperteile von den Raubvögeln verteilt sein können, sollten die Hundehalter die Anleinpflicht, die vom 1. April bis 15. Juli ohnehin besteht, beachten.
Wer verendetete Füchse findet, sollte sich beim Hegering Langenhagen unter der Telefonnummer (0511) 74 81 11 oder per E-Amil info@hegering-langenhagen.de melden. Der Hegering wird die notwendigen Untersuchungen und Beseitigungen der verendeten Tiere veranlassen.