Gegen eine Erweiterung des Weiherfeldes

BfK verschärft seine Position sogar noch

Kaltenweide. In den vergangenen Tagen haben die Mitglieder des Vereins Bürger für Kaltenweide (BfK) intensive Gespräche mit der Bürgerinitiative Altenhorst, Vertretern des Elternbeirates der Grundschule Kaltenweide und einzelnen Vertretern aus der Politik geführt. Die Ergebnisse der Gespräche wurden auf einer kurzfristig einberufenen, nicht öffentlichen Sondersitzung des BfK intensiv und konstruktiv durchgesprochen sowie bewertet. Die Frage, ob der BfK an seinem am 3. Dezember beschlossenem Positionspapier festhält, haben die Mitglieder eindeutig beantwortet, der BfK verschärft sogar seine Position: Aktuell sprechen sich die Mitglieder des Vereins gegen eine Erweiterung von Kaltenweide aus.
Der BfK ist bereit seine Position zu überdenken, sobald die Verwaltung der Stadt Langenhagen ein gesamtheitliches, nachvollziehbares Konzept zur Entwicklung von ganz Kaltenweide und seiner Infrastruktur vorgestellt hat und dessen Umsetzung und die Wirkung aus Sicht des BfK spürbar und erkennbar sind.
Darüber hinaus wird die Statistik aus dem aktuellen Biregio-Konzept vom BfK als nicht aussagekräftig angesehen, da es auf Daten des Jahres 2014 beruht, indem schon genehmigte Neubauten nach 2014 nicht berücksichtigt wurden.
„Der aufkommende Protest durch die Bewohnerinnen und Bewohner, sowie des Schulelternrates des Grundschule Kaltenweide gegen die Erweiterung ohne jegliches Konzept die Infrastruktur in Kaltenweide zu verbessern, zeigt uns, dass wir mit unserer Forderung aus dem Dezember nicht alleine dastehen, ganz im Gegenteil“, kommentiert Florian Windeck – Vorstandsmitglied des BfK die aktuelle Stimmungslage in Kaltenweide.
„Die Sichtweisen von Bürgerinnen und Bürger zu übergehen, wird das Vertrauen in die Arbeit der Entscheidungsträger nicht stärken“, sagt Marco Rösler – stellvertretender Vorsitzender des BfK – die aktuell abwartende Haltung von Politik und Verwaltung.