Gegenmodell zum Schulalltag

Beim Talentetag lief alles, wie geplant. Koordinatorin Ulrike Heßling (links) konnte dank ihrer guten Vorbereitung , dank der Zusammenarbeit mit mehreren Kolleginnen, darunter Gabriele Kasten (rechts), die Ziele umsetzen. (Foto: G. Gosewisch)

120 Schüler aus vier Schulen beim Talentetag

Langenhagen (gg). „Dieses Thema hat alle gefordert“, sagte Gabriele Kasten, Leiterin der Grundschule Krähenwinkel, nach der Talentetag-Präsentation, die in diesem Jahr unter dem Motto „Vulkane – da steckt viel drin“ stand. Gut sei natürlich ein vielversprechendes Thema und anspruchsvoll dürfe es auch sein, doch mit begrenzter Arbeitszeit könne es nicht umfassend bearbeitet werden. Umso beachtlicher sei, was die 120 Schüler aus der Grundschule Godshorn, der Grundschule Krähenwinkel, der Friedrich-Ebert-Schule und dem Gymnasium mit viel Elan an zwei Tagen erreicht haben. Gemeinsam mit Kolleginnen vertraut Gabriele Kasten auf die Koordination von Ulrike Heßling. Die Lehrerin am Gymnasium für Deutsch und Französisch setzt seit Jahren die Vorgaben den Hochbegabungsverbundes um.
Schüler des dritten bis siebten Jahrgangs nehmen teil. Sie sind von ihren Lehrern empfohlen worden. „Dabei geht es nicht nur um den Notendurchschnitt, sondern auch um Talent in Bewegung oder in der Musik. Wissbegierigkeit macht den Unterschied“, erklärt Ulrike Heßling. Didaktisch sei der Talentetag ein Gegenmodell zum Schulalltag, denn es werde jahrgangs- und fachübergreifend gearbeitet. „Projekte dieser Art sind erfolgreich, wenn sie ergebnisorientiert aufgestellt sind“, ergänzt die Expertin. So gab es viel Applaus bei der Abschlusspräsentation in der Aula.
Die Grundidee für das Thema war der Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien vor 200 Jahren, der im Jahr 1816 der Erde ein "Jahr ohne Sommer" bescherte. Gruppenarbeiten gab es beispielsweise zum Thema „Chemie der Vulkane“ oder zu „Vulkantypen aus geographischer Sicht“, es gab künstlerische und musikalische Umsetzungen.