Gegenseitige Hilfe prägte die Jahre

Hella und Achim Vogel feierten goldene Hochzeit. (Foto: G. Gosewisch)

Goldene Hochzeit von Hella und Achim Vogel

Langenhagen. Als sie sich im Jahr 1962 auf dem Schützenball der Schützengesellschaft Langenhagen im Gasthof Meinecke zum ersten Mal trafen, ahnte keiner, dass sich zwischen Hella und Achim Vogel eine so lange Beziehung entwickeln würde. Im Jahr 1966 war mit der Verlobung der Weg gebahnt und ein Jahr später, am 12. Mai 1967, gaben sie sich das Ja-Wort im Standesamt Langenhagen. Ein Tag später folgte die kirchliche Trauung in der Matthias-Claudius-Kirche in Krähenwinkel.
Ihre erste Wohnung bezogen sie in Kaltenweide, die sie nach der Geburt ihres ersten Sohnes Bernd gegen eine größere in Hannover tauschten. Im Jahr 1974 folgte der Umzug in ein Reihenhaus in Kleinburgwedel, wo sie zwölf Jahre lebten und ihre beiden Söhne, inzwischen war der zweite Sohn Jörg geboren, großzogen. Als 1986 der Vater von Hella, gelernter Karosseriebaumeister und Gründer des Bestattungsunternehmens Richard Eggers in den Ruhestand ging, übernahm seine Tochter das Unternehmen. Ein Umzug nach Langenhagen wurde erforderlich, daher wurde ein Haus an der Hindenburgstraße bezogen.
„Dies war auch für mich eine große Herausforderung. Nachdem meine Frau bisher für Haushalt und Kindererziehung verantwortlich war, musste sich nun die gesamte Familie auf die unregelmäßigen Abläufe in einem Bestattungsunternehmen einstellen“, sagt Achim Vogel, der Beamter bei der Stadt Hannover war. Hella Vogel schätzt die Zuverlässigkeit ihres Mannes sehr hoch ein: „Es war immer eine große Erleichterung, fest mit seiner Unterstützung rechnen zu können.“
Im Jahr 2006 übernahm Sohn Bernd das Bestattungsunternehmen, sodass sich Hella und Achim Vogel ausschließlich den Hobbys widmen konnten: Mitgliedschaft in den Schützenvereinen und die Pflege von Haus und Garten. Hella Vogel töpfert sehr gern, was mit recht hohem Zeitaufwand verbunden ist.
Beide blicken glücklich auf eine gemeinsame Zeit, ohne Kriege, Naturkatastrophen oder Schicksalsschläge zurück. Sie genießen die Nähe zu den Familien ihrer Söhne. So können sie ihre drei Enkelkinder beim Aufwachsen begleiten.