Geld aus der Stadtkasse erbeten

Stadtfest-Betreiber soll Zuschuss bekommen

Langenhagen (gg). Spontan sollten die Mitglieder des Finanzausschusses am Dienstagabend einen Zuschuss in Höhe von 7.000 Euro für das Stadtfest bewilligen. Ralph Gureck, Leiter der städtischen Abteilung Marketing und Kommunikation bat um Verständnis. Er betonte mehrfach, dass es nicht um ein Versäumnis der Stadtverwaltung gehe, sondern dass ein Antrag des Stadtfest-Betreibers Grimm, der nach eigenen Angaben im Januar im Rathaus abgegeben worden ist, verschwunden sei. Nun dränge die Zeit, weil das Stadtfest bereits am 14. Juli beginnen soll. Ohne den Zuschuss könne ein Teil des Stadtfestes, das Kinderland (geöffnet am 15. und 16. Juli), nicht aufgebaut werden. Das Ganze behagte den Mitgliedern des Finanzausschusses gar nicht. Die Vorsitzende Irina Brunotte stellte ein nicht ordnungsgemäßes Vorgehen fest. Dirk Musfeldt (Grüne) sagte: „Selbst wenn wir das Mal glauben wollen. Wie will der Veranstalter jetzt noch kurzfristig die Attraktionen für die Kinder buchen. So etwas braucht doch Vorlauf?“ Claudia Hopfe (CDU) fragte, ob für das Stadtfest weitere Zuschüsse gezahlt werden und aus welchem Budget die Zuschüsse in den Vorjahren gezahlt wurden. Die Antworten dazu blieben aus. Ralph Gureck sagte: „Soweit ich das erfragen konnte, ist das wohl das Budget des Stadtmarketings gewesen. Ich frage aber noch mal nach.“
Folgende Kinderland-Aktionen sollen geboten werden: Kasperle-Theater, Mini-Playback-Show, Kinderdisco, Dagdance, Kinderkarusssell, Bühnenshows, Kinderschminken und eine Kuscheltiershow. Der Veranstalter rechnet mit 1.500 Kindern (grobe Schätzung), die dieses Angebot nutzen werden.