Gelebte Dorfgemeinschaft

Beste Stimmung beim Fest mit gelben Sonnenschirmen, die den Aufdruck 400-Jahre Krähenwinkel tragen: (von links) Gabi Spier, Hannes Milatz, Dagmar Maronde und Klaus Flügel. (Foto: G. Gosewisch)

Historischer Markt zeigt Krähenwinkels Schulterschluss

Krähenwinkel (gg). Das Dorffest zur Krähenwinkler 400-Jahr-Feier auf dem Hof von Marina und Edgar Schmidt-Nordmeier an der Walsroder Straße überstieg alle Erwartungen. Der Besucherandrang war enorm, das Programm ebenso. Veranstalter war der Ortsrat Krähenwinkel in Zusammenarbeit mit dem Stadl-Paura-Kreis. Organisatoren Andreas Hartfiel und Gabi Spier mit Unterstützung von Horst Waldfried, Reinhard Brendel und Hannes Milatz waren insbesondere von der Unterstützung überwältigt, auf die sie in der Vorbereitung bauen konnten, mit im Boot die Stadtverwaltung mit der Projektunterstützung Pferdestärken. „Hier würde nichts gehen, wenn nicht alle einander helfen würden“, sagt Spier begeistert und nennt als ein Beispiel von vielen, dass der Medienservice Jüngling Ankündigungsplakate gedruckt und auch für das Aushängen in Langenhagen gesorgt hat. Quasi über Wochen rund um die Uhr hatte Spier zu tun, um das Fest aus ihrer Feder zum 400-jährigen Jubiläum zu realisieren, doch das zählt für sie nicht: „Ich habe so viel Zuspruch und Unterstützung bekommen, das ist phantastisch.“ Immer bauen konnte sie auf ihr Organisationsteam, aber zudem haben sich viele Interessierte gemeldet die für das Rahmenprogramm Ideen hatten. Mit dabei waren unter anderen das DRK, der Treckerclub Engelbostel, die Landfrauen, die Ortsgruppe der Feuerwehr mit einer Oldtimer-Schau, die Hobby-Kunstgruppe, eine Imkerei, der Reitverein Hubertus, der Hofladen Schmidt-Nordmeier und viele mehr. Es wurde vor Ort Wolle gesponnen und geschmiedet. „Hier ist alles wie auf einer Zeitreise“, erklärt Spier und sieht als absolutes Highlight der Veranstaltung, dass zwei Klassen der Grundschule ein historisches Singspiel ausgearbeitet und vorgetragen haben. So viel Programm hat auch den Hausherrn Edgar Schmidt-Nordmeier am Ende beruhigt. Ihm war mulmig, das bringt eine Premiere mit sich. „Ich hatte große Sorge, dass das Wetter nicht mitmacht. Bei Wind und Regen wäre hier alles umgekippt“, erklärt er zudem. Keine Einbrüche gab es im Verlauf des Festes, mit phantastischer Moderation hielt Klaus Flügel die Stimmung hoch.