Geschichte zur Villa erklärt

Ehepaar Link bei der Enthüllung der historischen Tafel. (Foto: G. Spier)

Arbeitsgruppe GLIEM enthüllte 33. Schild

Krähenwinkel. Die Arbeitsgruppe GLIEM (Ganz Langenhagen ist ein Museum) hat nun das 33. Schild mit historischen Hinweisen zum Ort enthüllt. Es beschreibt die ehemalige Villa Gail in Krähenwinkel, die 1942 von Karl Hübener gekauft wurde und seit 1993 der Familie Andreas und Angela Link gehört, der Familie der Enkelin von Karl Hübener. Bei diesem im Krieg fast nicht beschädigten Haus handelt es sich um einen Bau im Sinne der so genannten Gartenstadt-Bewegung - wohlhabende Städter ließen sich Häuser auf dem Lande errichten, um dem Stadtleben auf Zeit entfliehen zu können. Das besagte Haus wurde 1914 im Auftrag des Patentanwaltes Rudolf Gail aus Hannover gebaut. Er wollte seine eigene repräsentative Jagdvilla haben, nachdem er zuvor immer während der Jagdsaison bei einem Krähenwinkler Bürger untergekommen war. Die Gartenanlage der Villa nahm damals der Gärtner Dobbert aus Langenhagen vor. Sie ist im Wesentlichen bis heute unverändert. Das Gartenhaus war die Meisterarbeit von Tischler Thürnau und steht noch heute so da, wie sie damals entworfen wurde.
Im Rahmen der Enthüllung im Garten der Familie Link gab die stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Jagau weitere Informationen, auf zusätzlich ausgestellten Fotos konnten die Besucher historische Details entdecken.