"Glaube ist vor allem ein Anker"

Peter Hahne (links) im Gespräch. (Foto: L. Schweckendiek)

ZDF-Nachrichtensprecher Peter Hahne zu Gast bei der Elia-Gemeinde

Langenhagen. Ein prominenter Gast besuchte jetzt die Elia-Kirchengemeinde in Langenhagen. „Es ist uns eine Ehre, heute Peter Hahne bei uns zu haben. Als wir ihn vor gerade einmal drei Monaten einluden, haben wir kaum damit gerechnet, dass er tatsächlich seinen Weg in unsere kleine Gemeinde finden würde“ leitete Pastor Marc Gommlich erfreut ein. Hahne erzählte der Gemeinde seine Geschichte, seinem Weg ins Christentum. Interaktiv in der Gestaltung stellten dazu immer wieder Zuschauende ihre ganz persönlichen Fragen an den Fernsehmoderator. So etwa, ob er mit seiner offensiv christlichen Art schon mal auf Probleme gestoßen sei. „Eigentlich nicht“, erwiderte Hahne, nur habe er es in der Schule hin und wieder schwer gehabt. „Ich hatte einen Lehrer, der grundsätzlich gegen alles war, woran ich geglaubt hab. Das war für nicht immer leicht“, erinnert er sich. Sein Glaube sei für Ihn heute vor allem Anker. Ein Ort zum Fllenlassen „und frei von Politik“, beschrieb Hahne das Gefühl, das er mit dem Christsein verbindet. In dem Gedanken, dass seine Christlichkeit in der Öffentlichkeit ankomme, fühlt Hahne sich vor allem durch die Verkaufszahlen seiner Bücher bestätigt, die es auch am Sonntag in Mengen und auf Wunsch mit persönlicher Signatur in der Gemeinde zu kaufen gab. Dass die Kirche derzeit keinen leichten Stand in der Gesellschaft hat, ist bei aller Freude über den Besuch nicht nur Pastor Gommlich, sondern auch Peter Hahne selbst bewusst. Es brauche deshalb Menschen in der Kirche, die wie er die Sprache der Bevölkerung sprechen, „ganz frei von politischer Korrektheit und solchem Blödsinn wie dem Gendern".,, erläutert Hahne – und so bleibt sein Glauben am Ende wohl doch nicht ganz unpolitisch. „Gott, weil du mich kennst und trotzdem liebst“, singt die Gemeinde, und so leitet auch der Moderator in seine Predigt ein. Weil Gott ihn kenne und trotzdem liebe sei der Glaube jener Ort für ihn, der eine ganz besonderer Wichtigkeit für das Leben habe, fernab von Leistungsdruck, Trubel und – so meint zumindest Hahne – auch von Politik.