Glockenturm mit Lichtkegel

Reinhard Grabowsky zeigt die unauffällig im Kopfsteinpflaster eingebrachten Strahler, die nun den Glockenturm erleuchten. (Foto: G. Gosewisch)

Schmuckstück im alten Ortskern ist aufgewertet

Kaltenweide (gg). Der Glockenturm an der Kananoher Straße hat nun eine Aufwertung erhalten. Auf Initiative des CDU-Ortsvereins (und vom Ortsrat einstimmig beantragt) hat die Stadtverwaltung eine Beleuchtung installiert. Zwei LED-Bodenstrahler sorgen, eingelassen im Kopfsteinpflaster, für einen vertikalen Lichteffekt. „Sehr gelungen“, meint Reinhard Grabowsky (CDU-Ortsratsmitglied und Ratsherr) und ergänzt, dass neben der Optik eine Funktion gegeben ist, denn im Winterhalbjahr ist es für den Glöckner (Lars Baumgarte, ehrenamtlich aktiv) ohne Beleuchtung kaum möglich, das Läut-Gestänge an der Glocke anzubringen. Sonnabends um 18 Uhr läutet er wöchentlich, zudem erklingt die Glocke am 24. und 31. Dezember sowie zu Beginn des Schützenfestes. Seit gut 30 Jahren wird dies so gehandhabt, nachdem die Glocke, finanziert aus Spenden der Anwohner, angeschafft wurde. Reinhard Grabowsky erinnert sich noch gut an die gemeinsame Fahrt aller Spender zum Glockengießer im Elsass: „Das war spannend und eine schöne Gemeinschaftsaktion.“ Und um so wichtiger sei es, dass der alte Ortskern belebt bleibt. Der Trubel an den Geschäften im Bereich des Kaltenweider Platzes spreche für sich. Reinhard Grabowsky sagt: „Die Zerteilung zwischen altem Ortskern und Neubaugebiet ist ganz klar gegeben und wird auch lange so bleiben. Wir können froh sein, dass mit der Schule und den Kitas hier an der Zellerie noch viel los ist.“