Glückstour sorgte für Aufsehen

Die Glückstour im Spalier der Schornsteinfeger.

Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern

Langenhagen. Nun machte der Verein „Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern“ auf seiner Glückstour Station auf dem Rathaus-Innenhof. Willi Minne, stellvertretender Bürgermeister, hieß die 30 Radfahrer im Namen des Stadtrates und der Verwaltung willkommen.
Bei der Glückstour radeln die Teilnehmer in sieben Tagen eine jährlich wechselnde Strecke. Entlang der Route sammeln sie Spenden und schütten die bei der Glückstour zusammengekommene Summe für wohltätige Zwecke aus. Dieses Jahr führte die Strecke von Lübeck, über Hamburg und Bremen nach Langenhagen, wo den Sportlern Quartier in der Schornsteinfegerschule Niedersachsen an der Konrad-Adenauer-Straße geboten wurde. Von dort sollte es gleich am nächsten Tag weiter gehen nach Wolfsburg. Die letzte Etappe führte am 30. Juni nach Berlin.
Wie in jedem Etappenziel wurden in Langenhagen nach Ankunft der Glücktour-Teilnehmer und deren offiziellen Begrüßung jene bedacht, die sich für das Wohlbefinden anderer engagieren: Jeweils 4.250 Euro erhielten der Verein für krebskranke Kinder Hannover, der Verein für krebskranke Kinder Kassel, der Verein Regenbogen in Hildesheim sowie die Initiative Eltern krebskranker Kinder vom Johannes-Wesling-Klinikum in Minden.
Geschenke gab es auch für die Glückstour 2014: Von der Schornsteinfegerschule Niedersachsen standen knapp 50 Personen in der für ihr Handwerk traditionellen Kleidung Spalier. Zusammen mit dem Schulleiter Peter Theißen überbrachten sie einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro. Ein weiterer über 700 Euro stammte von jenen Schornsteinfegerinnen, die zuvor ihr jährliches Bundestreffen in der Schuleinrichtung veranstaltet hatten, berichtete Niedersachsens Landesinnungsmeister Wolfgang Vogel. Weitere 1.000 Euro spendete die Schornsteinfegerinnung Hannover.