Graue Schaltkästen farbig gestaltet

Die Künstler Jascha Müller und Jonas Wömpner sowie Kalle und Quasem.

Projekt der Kulturstiftung in Wiesenau gut angelaufen

Langenhagen. In der ersten Ferienwoche trafen sich zehn Jugendliche im Quartierstreff in Wiesenau, um erneut an einem Projekt der Kulturstiftung Langenhagen teilzunehmen, in dem verschiedene graue Schaltkästen der Deutschen Telekom farbig gestaltet wurden. Bei Samantha, Hanaa, Soraya. Basil, Akram, Qasem, Ahmad, Kalle, Antonia und Maximilian handelte es sich um Flüchtlingskinder aus Syrien, Afghanistan und Nigeria sowie vier deutsche Jugendliche aus verschiedenen Kirchengemeinden, Zusammen mit den Künstlern Jascha Müller und Jonas Wömpner planten sie zunächst, was sie auf die verschiedenen Kästen sprühen wollten und zogen dann – nachdem die Telekom die Entwürfe genehmigt hatte - gemeinsam los, um ihre Entwürfe in Farbe umzusetzen. Dieses Mal wurden vor allem Kästen im südlichen Teil Langenhagens gestaltet: in Langenforth, Brink und Wiesenau, sowie ein Kasten an der Konrad-Adenauer-Straße und der Schönefelder Straße.
Ebenso wie bei der vorigen Aktion im Sommer wurde auch jetzt wieder die Polizei von besorgten Bürgern gerufen, obwohl die jungen Künstler jeder eine persönliche Erlaubnisbescheinigung mit sich führten. Der Polizei und der Verwaltung war die Aktion bekannt. Zumal sie finanziell von der Stadt und der KSG, sowie der Kulturstiftung Langenhagen getragen wurde. Am Freitag trennte man sich glücklich, aber auch erschöpft, denn es war jedem der Teilnehmer und Teilnehmerinnen klar geworden, dass Sprayen nicht so einfach ist, wie es zunächst erschien. Die Finger taten ordentlich weh. Aber es wurde sofort die Frage gestellt: „Wann können wir weitermachen. Wann ist der Termin für die nächste Aktion?“