Green River Gang blieb cool

Sänger Frank Seidat war der Publikumsliebling beim "Rock am Kirchturm" in der St.-Paulus-Gemeinde.

Rock am Turm nach dem Glockenklang

Langenhagen. Das Gemeindefest "Rock am Turm" an der St-Pauluskirche begann überraschend mit Regen. Das Vorbereitungsteam hatte morgens ein Bühne ohne Dach aufgebaut, in der Hoffung, dass es ein Tag ohne Regen werden würde. Doch leider, kaum waren die Glocken um 18.07 Uhr verklungen, zogen dicke Wolken auf. Die aufspielende Band, die Green River Gang, legte wie geplant los. Dann wurde es nass von oben. Aber die Musiker bewiesen Coolness und spielten weiter. Geschütz durch Laubbäume, aber ohne Überdachung, mit ein bischen Angst um die elektronischen Geräte, spielten sie beherzt weiter. Passend spielten sie das Stück "Have you ever seen the rain" von ihren Vorbildern, von Creedence Clearwater Revival. Und das Publikum dankte es Ihnen. Es blieb und hoffte mit auf eine Besserung des Wetters. Nach einer halben Stunde war es überstanden und die Sonne schien bis zum Eintritt der Dunkelheit.
Mehr als 200 Besucher waren an dem Abend gekommen und erfreuten sich an der unkomplizierten Rockmusik. Schon bald waren die ersten Tänzer auf dem Rasen. Organisator Eberhard Engel-Ruhnke berichtet: "Wir hatten einen tollen Umsatz an Getränken und Essen, so dass sich die Veranstaltung so gar mit einem kleinem Plus getragen hat." Dies war allerdings nur möglich, da viele Mitglieder der Kirchengemeinde unentgeltlich mitgeholfen haben." 
Die Green River Gang spielte mittlerweile zum vierten Mal in der St.-Paulus-Gemeinde auf. Sie bot das bewährte Programm, ergänzt durch ein Schlagzeugsolo des Drummers Uwe Richter, das vom Publikum bejubelt wurde. So entstand wieder ein tolles Wohlgefühl beim Publikum und der Band. Neu war, dass die Veranstaltung im Dunkeln, bei leichter Illumination endete. Natürlich mit dem Hit "Rockin´all over the world" unter dem Jubel des Publikums. Zu bemerken war, das sogar ein Dame extra aus Berlin angereist war, um Sänger Frank Seidat zu bewundern.