Große Ehrung für Jörg-Dieter Soboll

Eine würdige Auszeichnung mit Ehrennadel, Urkunde und Blumen: Das Ehepaar Gabriela und Jörg-Dieter Soboll (von links), Hans-Joachim Lau, Jutta-Schulze-Ganteför und Ingeborg Kleier. (Foto: K. Raap)

Würdigung durch den Bundesverband der Kehlkopfoperierten

Langenhagen (kr). Für seine mannigfaltigen engagierten Tätigkeiten für die Gruppe Hannover in der Selbsthilfeorganisation des Landesverbands Niedersachsen/Bremen der Kehlkopfoperierten wurde im April dieses Jahres der Langenhagener Jörg-Dieter Soboll auf der Bundesversammlung in Friedrichsroda mit der Goldenen Nadel des ausgezeichnet. Für den aus Krankheitsgründen verhinderten Soboll hatte damals Landesverbands-Vorsitzender Hans-Joachim Lau die Nadel entgegengenommen. Und dieser holte die Ehrung nun im Haus von Jörg-Dieter Soboll im Weiherfeld nach, begleitet von der stellvertretenden Vorsitzenden Ingeborg Kleier, vom zweiten Kassenwart Richard Kleier und der zweiten . Schriftführerin Jutta Schulze-Ganteför. Den Posten des ersten Schriftführers bekleidet der Geehrte selbst. Zur Vorgeschichte: Dem Unternehmensberater und Geschäftsführer Jörg-Dieter Soboll musste 2006 in der HNO-Abteilung des Klinikums Nordstadt in Hannover der Kehlkopf total entfernt werden. Der Langenhagener schloss sich spontan wie auch andere Leidensgenossen einer Selbsthilfegruppe an, um gemeinsam anderen Kehlkopfoperierten bei auftretenden medizinischen, gesundheitlichen und sozialen Problemen zu helfen. Dazu zählen auch Maßnahmen, um der Isolierung des Einzelnen vorzubeugen, die zum Beispiel durch den Verlust der Stimme bedingt sein können. In seiner Laudatio würdigte Hans-Joachim Lau das vorbildliche Engagement von Jörg-Dieter Soboll als Patientenbetreuer in der Reha-Klinik Bad Münder als äußerst wertvolle Hilfe für viele Menschen. Darüber hinaus galt Laus Dankeschön auch dem Einsatz als Schriftführer. Diese Arbeit war verbunden mit der Anfertigung von Protokollen der Vorstandssitzungen, der Delegiertenversammlungen und die Sachberichte über die Seminare des Landesverbands. Außerdem sorgte er kontinuierlich für Öffentlichkeitsarbeit durch Berichte im „Sprachrohr“, dem Organ des Bundesverbands.