Große Gesprächsrunde und Bilanz

Im Gespräch (von links): Markus Koch und Doris Lange (Fachdienst Soziales), Familienhebammen Monika Moldenhauer und Stefanie Glombitz. (Foto: G. Gosewisch)

Projekt „Frühe Hilfen“ soll erweitert werden

Langenhagen (gg). Unter Vorgabe des Konzepts „Fach- und Familieninformationssystem (FIS) Frühe Hilfen Niedersachsen“, ausgestattet mit Fördermitteln des Landes, gibt es seit gut einem Jahr in Langenhagen das „Netzwerk Frühe Hilfen“ - Zeit um seitens der Stadtverwaltung Bilanz zu ziehen und nach Aufgabenbereichen zu suchen. Dafür trafen sich viele Beteiligte, darunter Vertreter der Stadtverwaltung (Fachbereich Jugend, Familie und Soziales), der Sozialberatung der Region, der KRH-Sozialstation, der Pestalozzi-Stiftung, des MGH. Ihnen gemeinsam ist der Aufgabenbereich Sozialberatung, allerdings in Bezug auf unterschiedliche Zielgruppen. Zu der großen Gesprächsrunde hatte die Stadtverwaltung eingeladen. Die Teilnehmer kennen sich aus der täglichen Arbeit und Praxis, der fachliche Austausch gehört dazu.
„Koordinator Frühe Hilfen“ des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales ist Markus Koch. Er zog positive Bilanz zu einem kleinen Teilbereich seiner Aufgaben, die Verteilung des Baby-Begrüßungspaketes mit einem Ordner für Adressen und verschiedenen Utensilien wie Lätzchen, Strickschühchen oder Kinderzahnbürste. Knapp 500 Neugeborene habe es im abgelaufenen Jahr in Langenhagen gegeben. „Knapp 70 Prozent der Eltern holen das Begrüßungspaket bei mir ab“, berichtet er. Abholzeit sei dienstags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, das habe sich bewährt. Zu den häufig gestellten Fragen der Eltern gehören die Fragen nach einem Krippen- und Kita-Platz, nach der Beantragung von Eltern- oder Kindergeld. Markus Koch berichtet: „Beim Abholen der Pakete entwickeln sich oft kleine Gespräche, ich kann Hinweise und Rat geben. Der persönliche Kontakt ist wichtig.“