Großer Andrang am Silbersee

Beim DLRG-Fest ist am Silbersee richtig viel los. (Foto: D. Lange)

Nacht der Lichter ist beliebter denn je

Langenhagen (dl). Ein entspannter Klönschnack mit Freunden am See, je nach Witterung mit Bier oder Glühwein, viele Kinder, bunte Laternen und zum Abschluss das traditionelle Feuerwerk. Eigentlich war alles wie immer. Seit 17 Jahren stellen die ehrenamtlichen Mitglieder des DLRG-Ortsvereins im Herbst ein kleines, buntes Fest für die ganze Familie am Silbersee auf die Beine, das mittlerweile zu einer festen Institution in Langenhagen und Umgebung geworden ist. Und wenn es nicht gerade junge Hunde regnet, dann können sich die Wasserretter auch auf ihre Langenhagener verlassen. Diesmal war der Andrang allerdings noch um einiges größer, als in den vergangenen Jahren, ohne dass es dabei unangenehm eng wurde. Platz genug ist ja vorhanden. Offiziellen Schätzungen zufolge sollen es mehr als 2.000 Besucher gewesen sein. Mit der Folge, dass die Schlangen an den Bier- und Bratwurstständen naturgemäß etwas länger waren als für gewöhnlich. Und noch etwas war anders. Mangels Verkehrsabsicherung durch die Polizei musste der bisher übliche Laternenumzug vom Rathaus zum See abgesagt werden. Stattdessen wurde die Route kurzerhand ebenfalls an den Silbersee verlegt, so dass diesmal zwei rund 600 Meter lange Laternenumzüge jeweils einmal rund um den See marschierten, musikalisch begleitet vom Musikkorps Langenforth. Im Lastenheft für die 18. Nacht der Lichter im nächsten Jahr ist bereits das Stichwort Parkplätze vermerkt und rot markiert. Künftig werden die Veranstalter verstärkt an die Besucher appellieren, doch bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Nacht der Lichter zu kommen. Außerdem soll es zusätzliche Hinweise zu den vorhandenen Parkflächen auf der Rückseite des See geben. Dass der vordere Parkplatz bei solch besonderen Anlässen schnell belegt ist, dürfte normal sein. Aber es gibt ja auch noch den großen Parkplatz auf der anderen Seeseite, den die Kernstädter sicherlich kennen, die Gäste aus den Ortsteilen und dem Umland möglicherweise aber nicht.