Großer Andrang beim Heiligabend-Konzert

Formation des Blasorchesters übermittelte klingende Weihnachtsgrüße

Langenhagen (kr). "Alle Jahre wieder" zählt zu den bekanntesten deutschen Weihnachtsliedern. Und mit diesem Lied, dessen Text 1837 Wilhelm Hey verfasste, eröffnete eine 20-köpfige Formation des Blasorchesters Langenhagen das traditionelle Heiligabendkonzert gegenüber der Elisabethkirche. "Alle Jahre wieder" könnte aber auch das Motto dieser beliebten Veranstaltungsreihe heißen, mit der nun schon seit 37 Jahren das Langenhagener ECHO klingende Weihnachtsgrüße an die Einwohner dieser Stadt übermittelt. Der Start dieser Auftritte begann am 24. Dezember 1975. Zugrunde lag die gemeinsame Idee des damaligen Orchesterchefs Ernst Müller und des ECHO-Herausgebers Walter Raap. Und bis heute hat diese Veranstaltung, die immer nachmittages zwischen den beiden Gottesdiensten stattfindet, nichts von ihrer Beliebtheit verloren. Das zeigte auch diesmal der große Andrang auf dem Theissen-Platz. Alte Weisen wie "Es ist ein Ros´ entsprungen", bereits 1599 im Speyerschen Gesangsbuch zu finden und "Vom Himmel hoch", ein Lied das Martin Luther 1539 komponierte, fehlten wohl bisher bei keinem Heiligabendkonzert. Hinzu kamen Titel wie "Oh Tannenbaum", "Süßer die Glocken nie klingen", Stille Nacht, heilige Nacht", "Leise rieselt der Schnee" und "Oh du fröhliche". Wie heiter die Atmosphäre war zeigte sich, als die schwungvolle Interpretation von "Feliz Novidad", die längst zum Weihnachtsklassiker gewordene 1970 enstandene Komposition des Puertoricaners José Feliciano die Zuhörer zum Mitklatschen animierte. Dirigent Claus Broecker leitet die Weihnachts-Bläserbesetzung übrigens ohne Unterbrechung seit zehn Jahren. Zu diesem kleinen Jubiläum kam auch Musikdirektor Ernst Müller zum Gratulieren vorbei.



Weihnachtlich war Heiligabend nicht nur das Programm der Bläser, sondern auch deren rote Mützen. Foto: K.Raap