Großer Andrang beim Osterfeuer

Rainer Rieder (von links), Friedhelm Hackerott, Friedrich Kösel und Helmut Auf dem Berge entzündeten das Osterfeuer am Schulenburger Angelsee. (Foto: C. Wurm)

Feuerwehr in Engelbostel musste nachlöschen

Schulenburg (cow). Dem guten alten Brauch nachkommend entzündete auch am Angelsee in Schulenburg die ansässige Ortsfeuerwehr das traditionelle Osterfeuer am Ostersonnabend.
Das Wetter spielte zur Freude der Organisatoren mit und bescherte den Schulenburgern einen geselligen Abend in gemütlicher Lagerfeueratmosphäre. An der passenden Verpflegung mangelte es selbstverständlich auch nicht. Von diversen Heiß- und Kaltgetränken über Pommes und Bratwurst, gab es für die Feinschmecker sogar selbstgemachte Scampi-Pfanne. Die Kleinen konnten sich neben dem einmaligen Anblick von lodernden Flammen und viel Rauch, auf eine Ostereiersuche begeben.
Statt eines zweiten Bierwagens entschied man sich in diesem Jahr dafür, ein zweites Zelt mit Blick auf das brennende Schnittgut aufzustellen, erklärte Jens Koch, Ortsbrandmeister Schulenburg. Aufgrund der direkten Nähe zum Flughafen muss sich die Feuerwehr die Genehmigung vom Tower einholen. Koch habe es jedoch noch nicht erlebt, dass ein Osterfeuer durch zu starke Rauchentwicklung abgelöscht werden musste. Das Ereignis ist bei den alteingesessenen Schulenburgern stets gern besucht und das Zusammentreffen lädt zum Klönen und Austausch unter Bekannten ein. Es wäre jedoch schön, wenn solche Veranstaltungen von den Neu-Schulenburgern aus dem Neubaugebiet noch intensiver angenommen werden würden, um sich dadurch besser in den Ort zu integrieren. Aber „Gut Ding will Weile haben“, so Koch. Insgesamt ist der Ortsbrandmeister mit dem großen Andrang am Abend aber sehr zufrieden. Letzten Endes muss bei dem ganzen Aufwand, den die freiwilligen Helfer an den Osterfeiertagen für den beliebten Brauch betreiben unterm Strich auch der Umsatz stimmen.
In Engelbostel musste das Osterfeuer am Krähenberg am Osrtermontag nochmal mit 2.000 Liter Wasser und 120 Liter Schaum gelöscht werden.Ein Fahrzeug mit neun Einsatzkräften war 45 Minuten im Einsatz.