Großer Baum trifft Regenbogen

Die Indianerkinder werden zunächst geweiht.

Indianerprojektwoche im Kinderwald

Engelbostel. Ausgestattet mit einem selbstgewählten indianischen Namen kamen die Kinder des Kinderladens Engelbostel in einen ganz besonderen Genuss. Eine Woche lang fühlte sich Unmada Manfred Kindel, Kinderliedermacher und Initiator des Kinderwaldes jeden Vormittag für sie verantwortlich. Um „richtige“ Indianer sein zu können, mussten die Kinder zuallererst geweiht werden, was mit Salbeirauch geschah. Anschließend bekamen die Kinder, wie die folgenden Tage auch, ein Beschützertier, das sie sich selber zogen. Im Folgenden gab es einiges über das Leben der Indianer zu erfahren, sei es durch Erzählungen, dem Begreifen durch Selbermachen oder durch das Musizieren. Die Musik war ohnehin der wesentliche Bestandteil der Woche. Neben vielen tollen Liedern die jeden Tag gesungen und getanzt wurden, konnten die Kinder selber Klänge, zum Beispiel die des Wassers nachmachen. Auch das Gelände des Kinderwaldes lernten wir mal ganz anders kennen. Der Unmada zeigte uns neben den großen, auch die kleinen Attraktionen des Kinderwaldes wie die Schleichwege oder das Rad der Elemente. Dieses, stark in Mitleidenschaft gezogene, Kunstwerk neu zu gestalten, war das Projekt dieser Zeit. Die Kinder machten sich mit Leidenschaft ans Werk und schufen so mit vereinten Kräften etwas Neues, Gemeinsames. Und am letzten Tag wurde es dann zusammen mit den Eltern eingeweiht. Die Woche insgesamt war für die Kinder eine ganz tolle Erfahrung, bei der sie auch mal an ihre Grenzen gehen mussten, zum Beispiel als es darum ging einen ziemlich rutschigen Hügel zu erklimmen. Doch mit vereinten Kräften und großem Durchhaltevermögen kamen alle oben an. Matschig, aber stolz.