Großer Wechsel im Kaltenweider Ortsrat

Gratulation bei der Amtsübernahme: Reinhard Grabowsky (links) und Wolfgang Langrehr. (Foto: G. Gosewisch)

Reinhard Grabowsky ist Ortsbürgermeister

Kaltenweide (gg). Die Kommunalwahl hat eine große Veränderung im Kaltenweider Ortsrat gebracht. Fünf von elf Ortsrat-Mitgliedern wurden nun vom bisherigen Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr (SPD) bei der konstituierenden Sitzung nach der Kommunalwahl verabschiedet: Annette Spremberg (SPD), Dalal Saleh (SPD), Dirk Musfeldt (Grüne), Jörg Prick (CDU) und Sigrun Stoellger (SPD). Mit vier Sitzen ist die SPD im Ortsrat weiterhin am stärksten vertreten, kann aber keine Mehrheitsbeschlüsse mehr erwirken – auch nicht mit den Grünen, wie bisher, weil diese nur noch mit Michael Horn vertreten sind. Neu in der SPD-Fraktion sind Alfredo Puls und Louisa Langrehr, die Tochter von Wolfgang Langrehr. Dagmar Janik hat den SPD-Fraktionsvorsitz inne. Die drei CDUler im Ortsrat sind Reinhard Grabowsky, Marc Münkel (Fraktionsvorsitz) und Ulrike Tarras-Stoellger. Dem Vernehmen nach bilden sie mit den BBL-Ortsratsmitgliedern Domenic Veltrup und Jens Mommsen sowie dem AfL-Ortsratsmitglied Andreas Eilers zukünftig die Mehrheit. So gab es bei der Wahl des Ortsbürgermeisters eine Bestätigung für Reinhard Grabowsky mit sechs zu fünf Stimmen gegen Wolfgang Langrehr, der von Dagmar Janik mit Hinweis auf den Wählerwillen und die hervorragend geleistete Arbeit in den vergangenen zehn Jahren vorgeschlagen worden war. Mit den „Folgen des rasanten Bevölkerungswachstums in Kaltenweide“ habe Wolfgang Langrehr zu kämpfen gehabt, meinte Reinhard Grabowsky rückblickend. Die Folgen (Situation der Schüler) sei noch heute zu sehen. Das Urteil wies Wolfgang Langrehr von sich: „Als Ortsbürgermeister hatte ich im Ortsrat nicht mehr Stimmen, sondern eine Stimme, wie jedes einzelne Mitglied. Was wir geschafft haben, oder nicht, haben wir hier gemeinsam geschafft.“ Mit demselben Stimmenverhältnis ist Domenic Veltrup zum stellvertretenden Ortsbürgermeister gewählt worden. Als Gegenkandidat war Michael Horn von der SPD vorgeschlagen worden.