Großes Jubiläums-Konzert am 21. Februar

Ernst Müller wird am Sonntag in Godshorn sein Jubiläum feiern. (Foto: K. Raap)

In Godshorn startete Ernst Müller einst seine Dirigenten-Laufbahn

Godshorn (kr). Mit einem großen Festkonzert feiert Ernst Müller am Sonntag, 21. Februar, ab 16 Uhr in der Kirchengemeinde „Zum Guten Hirten“ sein 60-jähriges Jubiläum als Dirigent. Dass der Langenhagener Musikdirektor mit den Langenhagener Symphonikern diesen besonderen Tag in Godshorn feiert, hat natürlich seinen besonderen Grund: Vor sechs Jahrzehnten führte er als 16-Jähriger zum ersten Mal den Taktstock bei einem öffentlichen Auftritt, und das ging mit der Feuerwehrkapelle Godshorn in der alten Gaststätte Tegtmeyer über die Bühne wie noch bei vielen weiteren Veranstaltungen. Die Begrüßung der Gäste übernehmen am Sonntag Ortsbürgermeister Willi Minne und Pastor Falk Wook. Zu Gast ein alter Freund von Ernst Müller und ein überaus musikalischer Gastronom: Dietmar Althof wird am Sonntag auch als Dirigent auftreten. Dass er das kann, hat er schon mehrfach überzeugend bewiesen.
Das etwa eineinhalbstündige Musikprogramm beinhaltet, wie bei Ernst Müller üblich, einen breit gefächerten Melodienreigen. Den Auftakt bilden Richard Wagners „Festmusik“ und Charles Gounods Komposition „Ave Maria“, der ein Stück von Bach zugrunde liegt. Nicht fehlen dürfen Opernmelodien von Giuseppe Verdi sowie Operetten-Highlights von Franz Lehar. Als Solisten präsentieren sich Flügelhornist Claus Broecker mit dem Titel „O mein Papa“ und Altsaxophonist Martin Williams mit einem anspruchsvollen Konzertstück.
Zu den weiteren Darbietungen zählen Leonard Bernsteins „West Side Story“, „Hootenanny“ von Harald Walters und „Classic in Beat“ von Franz Watz. Den Abschluss bilden zwei Kompositionen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Ein Dauerbrenner ist der weltberühmte „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauss Vater, der traditionsgemäß seit Jahren zum Abschluss des Neujahrskonzertes in Wien gespielt wird. Das Mitklatschen des Publikums wirkt nur effektiv, wenn man den Vorgaben des Dirigenten folgt. Die „Glenn-Miller-Parade“ mit Kompositionen des amerikanischen Posaunisten und Bandleaders Glenn Miller beinhaltet Songs wie „Moonlight Serenade“, St. Louis Blues“ und „In the Mood“ wurde hinreißend arrangiert von Rudi Seifert-Kressbronn. Dieses Medley wurde übrigens schon einmal vom Publikum eines Wunschkonzertes mit Ernst Müllers zum beliebtesten Titel gewählt. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei.