Grüne unterstützen Depots

Andrea Bunn (von links), Kirstin Cibuk, Dirk Musfeldt und mit einer neuen Teilhaberin.

Solidarische Landwirtschaft etabliert sich

Krähenwinkel. Das erste Wirtschaftsjahr der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) ist Ende Februar zu Ende gegangen. Eine gute Gelegenheit für den grünen Bürgermeisterkandidaten Dirk Musfeldt und seine Vorstandskollegin Andrea Bunn, dem Depot in der Karl-Kellner-Straße einen Besuch abzustatten. Kirstin Cibuk als Mitinitiatorin der SoLaWi in Langenhagen war bereits vor einem Jahr bei den Grünen eingeladen, um das Projekt vorzustellen. Sie und Mitlandwirt Uwe Schmida, der das Depot in Kaltenweide betreibt, ziehen eine durchweg positive Bilanz.
Seit Gründung des Projektes im Jahr 2013 auf dem Adolphshof in Hämelerwald hat sich die SoLaWi in der Region Hannover gut etabliert. Es gibt rund 130 Teilhaber, sogenannte Mitlandwirte, in der Region insgesamt - 28 davon in Langenhagen. Der Adolphshof hat die Kapazität, mit seiner Ernte bis zu 500 Menschen versorgen. Das Angebot beinhaltet eine wöchentliche Lieferung von saisonal angebauten Lebensmitteln in Bioqualität. Dabei gibt es die Möglichkeit, einen ganzen, halben oder vegetarischen Ernteanteil zu erwerben. Ein weiterer Vorteil der SoLaWi ist der Verzicht auf Verpackungsmaterial. Alles wird frisch angeliefert und kann in mitgebrachte Behälter gepackt werden.
Seit Beginn des Projektes gibt es auch einige Neuerungen: Bedingt durch die saisonalen Lebensmittel haben die Mitlandwirte begonnen anders zu kochen und untereinander Rezepte auszutauschen. So wird es demnächst eine Rezeptsammlung, zugeschnitten auf das wöchentliche Lebensmittelangebot, auf der Internetseite geben. Außerdem wird überlegt, ermäßigte Beiträge für bestimmte Personengruppen zu ermöglichen und einen Ernteanteil ohne Milchprodukte anzubieten.
Der grüne Besuch zeigte sich sehr erfreut über die Entwicklung des Projektes: „Eine vorbildliche Initiative, die wir gerne unterstützen, weil sie das soziale Miteinander und das ökologische Handeln fördert.“