Grünphase reicht aus

Uwe Fromberg ist in der Stadtverwaltung zuständig für Ampeln. Er zeigt den Knopf an der Unterseite der Taster, die Fußgänger an Ampelmasten für das Anfordern des Grünsignals nutzen können. (Foto: G. Gosewisch)

Reaktion nach Kritik von Claudia Hopfe

Langenhagen (gg). Neue Ampeln, veränderte Schaltzeiten. „Fußgänger haben ausreichend Zeit, die Fahrbahn zu überqueren“, sagt Anette Mecke, Leiterin der städtischen Abteilung „Straßen und Verkehr“ zur Kritik von Ratsfrau Claudia Hopfe (CDU). Ihrer Meinung nach ist die neue Programmierung der Ampelphasen auf der Bothfelder Straße, Kreuzung Kurt-Schumacher-Allee, nicht gut gelaufen. Städtische Mitarbeiter haben nachgeprüft und festgestellt, dass alles korrekt läuft. Wie eh und je sei für Fußgänger zu beachten, dass sie zusätzlich zur Grünphase auch bei Umspringen auf Rotlicht noch Zeit haben, die andere Straßenseite zu erreichen – die sogenannte Räumphase ist programmiert, erst verzögert erhält der Kraftverkehr grünes Signal.
Nach und nach werden in Langenhagen Ampelanlagen umgerüstet. Zur modernen Ausstattung gehören LED-Technik und Drücker, an denen Fußgänger das grüne Signal für sich anfordern können. Diese Drücker geben zusätzlich Hilfe für seheingeschränkten Menschen Hilfe. Für hörbare Signale muss ein Knopf an der Unterseite gedrückt werden.
65 Kreuzungen mit Ampeln gibt es in Langenhagen, einige sind in Regie der Region, 46 stehen unter der Obhut der Stadtverwaltung. 22 Kreuzungen sind bereits mit Tastern ausgerüstet, die zusätzlich Hörsignale geben. Ampeln an 35 Kreuzungen mit LED-Technik ausgestattet.