Gute Zusammenarbeit von Schule und ADAC

Dieser Sprint diente dazu, den Kindern zu zeigen, dass auch sie beim plötzlichen Abstoppen nicht sofort zum Stand kommen, sondern ebenfalls einen Bremsweg haben. Fotos: K. Raap

Klasse 5 und 6: lehrreiche „Aktion Auto“ und kniffliges Fahrradturnier

Langenhagen (kr). Mit zwei Veranstaltungen auf dem eigenen Schulhof und auf dem Parkplatz an der Pferderennbahn demonstrierte die Robert-Koch-Realschule in Zusammenarbeit mit dem ADAC ein eindrucksvolles Programm, den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu schärfen. Verantwortlich für die Organisation zeichnete Konrektor Jörg Rettig, auf dem eigenen Schulhof unterstützt durch seine Kollegin Martina Pettke. Dort ging es um den sicheren Umgang mit dem Fahrrad in einem Turnier, das unter anderem Slalomfahren in einer eng gesetzten Kreiselstrecke, Bremstests, Spurwechsel und einhändiges Fahren verlangte. Hilfestellung und Schiedsrichter-Funktionen leisteten dabei Dieter Pape und Gerfried Raddatz für den ADAC. Doch bevor sich die Schüler des sechsten Jahrgangs für das Turnier qualifizieren konnten, mussten sie ihre Fahrräder der gestrengen Untersuchung durch den Kontaktbeamten Dirk Schell unterziehen lassen. Und nicht alle Fahrräder waren uneingeschränkt fahrtüchtig. Doch insgesamt zog Jörg Rettig eine positive Bilanz: „Die Ergebnisse des Turniers waren überaus erfreulich. So erwarben zehn Teilnehmer mit Null oder nur einem Fehlerpunkt Gold- oder Silbermedaillen. Das entspricht immerhin 10 Prozent der teilnehmenden Schüler- und Schülerinnen. Auffällig war, dass die Jungen bessere Leistungen ablieferten als die Mädchen.“ Schulsieger wurden Vivien Schäfer und Oliver Baron, beide aus der vom Konrektor betreuten Klasse 6b.
Ein Kontrastprogramm dazu war die „Aktion Auto“ an der Pferderennbahn für den neuen 5. Jahrgang, akribisch verfolgt von Imke Anhalt, Klassenlehrerin der 5a. Unter der Leitung von Detlef Gigga lernten die Kinder durch praktische Übungen und Demonstrationen den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg kennen. Verblüfft stellten die Kinder fest und dass sie selbst einen Anhalteweg beim plötzlichen Abremsen eines Sprints haben. „Unser Programm trägt wesentlich dazu bei“, so betonte Detlef Gigga, „dass die Kinder lernen im alltäglichen Straßenverkehr die Unfallgefahren zu erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig zu regieren. „Als Mitfahrer im ADAC-Aktions-Auto erfuhren die Mädchen und Jungen bei Vollbremsungen unter anderem die lebensrettende Bedeutung von Sicherheitsgurten.