Guter Start der IGS Süd

Die Sozialdemokraten setzen sich stark für die IGS Süd ein (von links): Marco Brunotte, Karl-Heinz Dahlke, Dagmar Janik und Schulleiterin Mascha Brandt.

Zusammengefasste Grund- und Gesamtschule ab 2016/17

Langenhagen. Vor Ort haben sich die Langenhagener Sozialdemokraten über die Entwicklung der IGS Süd informiert. Schulleiterin Mascha Brandt stellte zusammen mit Lieselotte Zühlow-Klein, Leiterin der Brinker Schule, den Ratsmitgliedern Dagmar Janik und Karl-Heinz Dahlke sowie Marco Brunotte, Landtagsabgeordneter der SPD für Langenhagen, ihre Schule vor. Seit 2014 gibt es die zweite Integrierte Gesamtschule in Langenhagen auf Initiative der SPD.
74 Kinder werden im sechsten Jahrgang in drei Klassen beschult. Der neue fünfte Jahrgang hat 105 Kinder in vier Klassen. Inklusion ist ein großes Thema an der Schule: 18 Kinder werden inklusiv beschult. Auch die Grundschule der Brinker Schule am Standort erfreut sich steigender Beliebtheit. In diesem Jahr wurden drei erste Klassen angeboten. In den letzten Jahren waren es immer nur zwei Klassen zur Einschulung.
„Wir sind eine teilgebundene Ganztagsschule und kooperieren mit außerschulischen Partnern,“ berichtet Mascha Brandt, „dazu gehören die Musikschule Langenhagen und das Schulbiologiezentrum.“ An zwei Tagen in der Woche finden verpflichtende Angebote mit Arbeitsgemeinschaften in den Bereichen Kunst, Musik, Sport und Hauswirtschaft statt. Die Sozialkompetenz der Schüler wird mit offenen Angeboten wie zum Beispiel Streitschlichter und Schulsanitätsdienst gefördert.
Die IGS Süd bietet Französisch als zweite Fremdsprache an und plant auch Spanisch anzubieten. „Der Schüleraustausch mit unserer polnischen Partnerschule in Zielona Góra findet regelmäßig statt,“ sagt Mascha Brandt, „in den nächsten Jahren wollen wir unser schulisches Angebot weiter ausbauen.“
Mit der Gründung der neuen Gesamtschule für Langenhagen gab es den Wunsch der Integration der Grundschule der Brinker Schule an die IGS Süd. Doch im Jahr 2014 war dieses rechtlich noch nicht möglich. Bei einem Besuch der Niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt an der zukünftigen IGS Süd im Frühjahr 2014 wurde der Wunsch mit ihr erörtert. „Mit der Novelle des Niedersächsischen Schulgesetzes in diesem Jahr haben wir nun die erforderlichen rechtlichen Voraussetzungen“, berichtet Marco Brunotte, „der Rat der Stadt Langenhagen hat den Zusammenschluss auf Antrag von SPD und Grünen bereits beschlossen.“ Es entsteht eine sogenannte „zusammengefasste Grund- und Gesamtschule“.
Zum neuen Schuljahr 2016/ 2017 soll die Umsetzung erfolgen. Marco Brunotte: „Dies hat viele Vorteile und entspricht auch dem Wunsch der Eltern.“ Die IGS Süd erhält somit ein weiteres Alleinstellungsmerkmal und kann einen besonderen pädagogischen Akzent setzen. Für die Schülerinnen und Schüler ist die zusammengefasste Schule die Möglichkeit, von der ersten bis zur zehnten Klasse an einer Schule zu bleiben.
„Wir freuen uns sehr über den guten Start der IGS Süd und ein tolles Team an der Schule,“ lobt Marco Brunotte, „unser Ziel war es, dass alle Kinder einen Platz an einer IGS in Langenhagen bekommen können. Dieses Ziel haben wir erfüllt.“ Die neue Schule biete ein differenziertes Angebot zur seit mehr als 40 Jahren bestehenden IGS in Langenhagen. In den nächsten Monaten müssten nun die drängenden baulichen Fragen geklärt werden. Teile der Schule müssen saniert und zusätzliche Räume geschaffen werden. Dieses Thema nehmen die Sozialdemokraten mit in den Rat der Stadt Langenhagen.