Hängepartie bald beendet?

Initiative der Ortschaften für Freibad

Langenhagen (gg). Einig sind sich die Ortsbürgermeister der westlichen Ortschaften Godshorn, Engelbostel und Schulenburg zum Erhalt des Freibades. Für die nächste Sitzung des Sport-Ausschusses am Donnerstag, 30. März, um 17.45 Uhr im Ratssaal, Marktplatz 1, legen Ute Biehlmann-Sprung, Bettina Auras und Dietmar Grundey nun einen entsprechenden gemeinsamen Antrag vor. Aufgehoben werden soll ein Ratsbeschluss, der vor einigen Jahren gefasst wurde, um dem neuen Schwimmbad Wasserwelten an der Theodor-Heuss-Straße genug Besucher zu verschaffen. Mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit sollte das Godshorner Bad eigentlich sechs Wochen vor Eröffnung des Neubaus geschlossen werden. Denn wenn nicht genug Einnahmen aus Besucher-Tickets verbucht werden, müssen die städtischen Zuschüsse steigen. „Innerhalb kurzer Zeit wurden rund 5.000 Unterschriften gesammelt, mit denen sich Bürger für den Erhalt des Freibades in Godshorn aussprechen“, so der Wortlaut der Drucksache und, „Derzeit ist aufgrund technischer Schwierigkeiten im Bauablauf vollkommen unklar, wann das neue Schwimmbad an der Theodor-Heuss-Strasse eröffnet werden kann“. Daher soll das Godshorner Freibad nun für die komplette Sommersaison 2017 und sicher für weitere drei Jahre betrieben werden, es sei denn es gäbe für die Wasserwelten noch eine Erweiterung um einen Freibadbereich. Die endgültige Schließung des Godshorner Hallenbades soll gleitend mit der Eröffnung der Wasserwelten stattfinden, damit es keine Unterbrechung für Schul-, Vereins- und Seniorenschwimmen gibt.
Wie die Betriebsführung für das Godshorner Freibad aufgestellt sein soll und mit welchen Kosten diese Maßnahme im städtischen Haushalt zu Buche schlägt ist derzeit noch völlig offen.