Haftbefehle vollstreckt

Bundespolizei am Flughafen

Langenhagen. Bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Hurghada (Ägypten) nahmen Bundespolizisten am hiesigen Flughafen einen 58-jährigen Deutschen fest, gegen den ein Haftbefehl lief. Er hatte nach Verurteilung wegen Gründungsschwindel die neunmonatige Freiheitsstrafe nicht angetreten, wurde nun aber der Justizvollzugsanstalt überstellt.
Ein 48-jähriger Türke wurde bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Izmir (Türkei) festgenommen. Gegen den ebenfalls polizeilich mehrfach in Erscheinung Getretenen bestand ein Haftbefehl wegen Betrug. Nach Verurteilung hatte er die Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro nicht beglichen. Durch sofortige Zahlung wendete er den Antritt der sonst fälligen 50-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe ab. Die Weiterreise wurde gestattet.
Ein 24-jähriger Albaner wurde bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Skopje (Mazedonien) von Bundespolizisten verhaftet. Nach ihm wurde aufgrund einer mehrjährig verhängten Gefängnisstrafe wegen gemeinschaftlich begangener Straftaten in Zusammenhang mit der Ausbeutung und Beihilfe zur Prostitution international gefahndet. Es erfolgte die Überstellung in das Polizeigewahrsam zur Sicherung der Haftrichtervorführung.
Bei der Luftsicherheitskontrolle eines Fluges nach München stellten Bundespolizisten im Handgepäck eines 26-jährigen Rumänen ein Springmesser fest, bei einem 17-jährigen Niederländer ein Schlagring und bei einem 14-jährigen Deutschen eine Schreckschusspistole, Kaliber sechs Millimeter, ohne Prüfzeichen. Strafanzeigen folgten.