"Hakuna Matata" beim Ferienpass

Fast wie die Profis mit den Reifen.Fotos: O. Krebs

1.300 Mädchen und Jungen bei 66 Veranstaltungen im heißen Sommer

Langenhagen (ok). Wer bisher noch nicht wusste, was "Hakuna Matata" heißt, ist bei der Abschlussveranstaltung des diesjährigen Ferienpasses im Innenhof des Hauses der Jugend schlauer geworden. „Hakuna Matata“ heißt übersetzt „kein Problem“. In dieser interkulturellen Gruppe wird jeden Montag von 16.30 bis 18 Uhr gekocht wie in Italien, Spielzeug aus Brasilien gebastelt oder gespielt wie bei den Kindern in Kenia. Die Gruppe ist für alle Kinder von acht bis zwölf Jahren offen. Andere Länder und Kulturen sollen spielerisch kennen gelernt werden, und der Spaß kommt auch nicht zu kurz. Die Gruppe hat sich beim Ferienabschluss vorgestellt und freie Plätze gibt es auch noch in der Akrobatikgruppe, die jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.00 Uhr stattfindet. Dort werden sicher einige Mädchen weiter mitmachen, die in der Akrobatik- und Jonglagegruppe des Ferienpasses viele tolle Kunststücke einstudiert, und sie bei einer kleinen Zirkusvorführung zum Besten gegeben haben. Aber nicht nur die Artisten zeigten, was in ihnen steckt, auch Hip Hop, afrikanisches Trommeln oder etwa die Sommerliederwerkstatt fanden riesigen Anklang genauso wie das Maskenprojekt, das an den letzten drei Ferientagen lief, und die leuchtende Unterwasserwelt.
Martin Ebers vom Fachdienst Kinder und Jugend ist mit dem Verlauf der "heißen Ferien" jedenfalls hochzufrieden: "Wir hatten rund 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den 66 Veranstaltungen. Die Auslastung war nahezu perfekt, nur drei Veranstaltungen mussten wegen geringer Beteiligung abgesagt werden."