Hannover 96 auf dem Weg zur nationalen Marke

Treffen der Medienpartner beim Neujahrsempfang der „Roten“ (von links): 96-Boss Martin Kind, Cheftrainer Mirko Slomka, ECHO-Geschäftsführer Ralf Halfbrodt und ECHO-Verlagsleiter Thorsten Schirmer.Foto: O. Krebs

Neujahrsempfang beim Fußball-Bundesligisten für die Medienpartner

Region (ok).“Wir müssen Hannover 96 raus aus der Regionalität hin zu einer nationalen Marke entwickeln.“ Deutliche Worte, die Vereinsboss Martin Kind beim Neujahrsempfang des Bundesligisten fand, aber auch die Gewissheit, dass es bis dahin noch ein weiter Weg sei.  Kind hatte zum traditionellen Presseempfang ausgewählter Medienpartner aus Presse, Rundfunk und Fernsehen geladen - unter den Gästen auch die Unternehmensleitung des ECHO und Redakteur Oliver Krebs. Hinter dem Verein liege eine der schwierigsten Saisons, die wirtschaftlich mit einem Verlust von rund sechs Millionen Euro abgeschlossen worden sei. In dieser Spielzeit sehe das nach der grandiosen Hinrunde natürlich ganz anders aus, die Hoffnungen auf sportlichen und damit wirtschaftlichen Erfolg in der Rückrunde seien groß. Aber Kind weiß als erfahrener Unternehmer auch: „Sind wir zu erfolgreich, dann wird das nächste Jahr mit Sicherheit nicht einfacher.“ Er wünscht sich, dass die Fans auch in schwierigen Zeiten hinter dem Verein stehen und ins Stadion. „Wir wollen auf längere Sicht etwa 35.000 Dauerkarten verkaufen“, peilt Martin Kind an, vergleicht die Quote mit Kaiserslautern – eine Stadt, die allerdings lediglich 100.000 Einwohner statt 500.000 wie Hannover habe. Eine Perspektive, die immer mit der sportlichen Entwicklung zusammenhängt und für die ist neben Trainer Mirko Slomka und Sportdirektor Jörg Schmadtke nicht zuletzt Sportkoordinator Valérien Ismael zuständig. Der französische Exprofi lebt seit 2008 mit Freundin und zwei Hunden in Bissendorf-Wietze, fühlt sich auf dem Land pudelwohl. „Ich bin kein Stadtmensch, brauche die frische Luft“, sagt der frühere Spieler fast akzentfrei – neben Hannover 96 unter anderem bei Bayern München und Werder Bremen. In der Hansestadt hat Ismael 2003 die deutsche Sprache so gut gelernt. Deutsche Zeitungen gehören heute zur Pflichtlektüre Valérien Ismaels. Dazu – wie sollte es auch anders sein – gehöre natürlich auch das ECHO. Der Franzose, der mindestens noch bis Sommer 2012 in Diensten von Hannover 96 ist, wolle schließlich wissen, was vor seiner Haustür los sei.
Eine ganze Menge biete ihm die Region, findet der ehemalige französische Nationalspieler, und für Tickets seines Klubs  müssen Fußballbegeisterte aus dem Norden Hannovers auch nicht extra in die Landeshauptstadt reinfahren.   Denn: Eintrittskarten für alle Rückrundenspiele von Hannover 96 gibt es  beim Langenhagener ECHO an der Walsroder Straße 125 in den Elisabeth-Arkaden,  beim Wedemark-ECHO an der Burgwedeler Straße 5 in Bissendorf  sowie in der Schwarmstedter Geschäftsstelle des ECHO bei CaRoSport, Mönkeberg 6. Als langjähriger Medienpartner von Hannover 96 spielt das ECHO aus Sicht von Dirk Köster, Abteilung Medien & Kommunikation des Bundesligisten, eine wichtige Rolle im heimischen Markt. So soll die gute Zusammenarbeit mit dem ECHO auch 2011 mit tollen Aktionen für die Leserschaft sowie die Vereine im Verbreitungsgebiet fortgesetzt werden.