Hans-Gerd Klenke im Mittelpunkt

Für sein engagiertes Wirken im Schützenwesen wurde Hans-Gerd Klenke auch von Joachim Brandt ausgezeichnet. Foto: K.Raap
 
Uwe Eikemeier (Mitte) stellt eine neue Schützenschwester für die Werbung vor, unterstützt von Till Rodewald (links) und Heiner Rust.Foto: K. Raap

Nachlese zum 50. gemeinsamen Schützenfest

Langenhagen (kr). Bei der in der letzten ECHO-Ausgabe angekündigten Nachlese zum 50. gemeinsamen Schützenfest geht es hauptsächlich um ganz besondere Ehrungen. Eine Auszeichnung galt dem persönlichen "Gesamtwerk" eines Aktiven in der Gemeinschaft, mit sechs weiteren Ehrungen wurden je zwei Mitglieder des SV Langenforth, der Schützengesellschaft und des SV Brink bedacht, deren engagierte ehrenamtliche Arbeit im Verein sich auch in der Gemeinschaft wiederspiegelt. Für alle gab es dekorative Glas-Pokale. Die Laudatio übernahm Michael Freiberg, Vorsitzender der Langenforther. Im Mittelpunkt dieses Programmpunktes stand Hans-Gerd Klenke von der SG Langenhagen. Ein Schütze, der sich von Beginn an für die schießsportlichen und traditionellen Belange der Schützen-Gemeinschaft einsetzte und mitprägte. Als er dann als Vorsitzender die Geschicke seines Vereins übernahm bestimmte er auch die strategischen und organisatorischen Dinge bei der Ausrichtung des gemeinsamen Festes mit. Auch heute noch engagiert er sich als 2. Vorsitzender seines Vereins, was sich auch auf das jetzige Jubiläumsfest positiv auswirkte. Geehrt für seine ehrenamtliche Arbeit wurde Klenke außerdem von Joachim Brandt, dem Vorsitzenden des Regions-Sportbundes mit einem speziellen Zertifikat. Magda Fricke von der SG ordnet bei den Festen vieles im Voraus, dabei vor allem auch Dinge, die nur Frauen handhaben können. So erledigt sie unter anderem auch die Standpflege für den Verein und steht auch als Schützin ihren "Mann". Ein kritischer Schützenbruder mit Herz für das Schützenwesen ist Jochen Greeske, ebenfalls von der SG. Er ist langjähriger Schießsportleiter der SG, der allseits als "helfende Hand" gilt. Bärbel Brandt vom SV Langenforth hält ihrem Mann Hermann, Festleiter seines Vereins und der SG, seit langem den Rücken frei. Von 2001 bis 2011 leitete sie die Damenabteilung ihres Vereins. Klaus Nagler, ebenfalls vom SV, engagierte sich als Jugendleiter, Schießsportleiter und Kampfrichter. Als heutiger 2. Vorsitzender liegt ihm auch die Ausrichtung der Schießen der SG am Herzen. Die 85-jährige Ruth Weyers ist nicht nur das Urgestein, sondern vor allem die gute Seele des SV Brink, in dem sie auch jahrelang die Damenabteilung führte. Wegen ihrer schönen Handschrift schreibt sie noch heute Glückwunschkarten für den Verein. Fit genug ist sie immer noch für den Schießsport und den Fahrdienst für ihre Schützenschwestern. Bereits seit 45 Jahren gehört Heiner Rust dem SV Brink an, dessen Vorsitz er 1994 übernahm. Schon fünf Jahre später wählten ihn die drei Vereine zum Oberschützenmeister. Die große, ungemein arbeitsaufwändige Herausforderung, jedes Jahr ein repräsentatives Schützenfest auf die Beine zu stellen, absolviert er einfallsreich und souverän mit beachtlichem Erfolg.
Uwe Eikemeier bedankte sich nach den Ehrungen für das tolle Familienfest, das alljährlich auch Lebensqualität für die Langenhagener bedeute. In einer Art Damenrede stellte er dann eine neue Schützenschwester vor, eine gelungene Kreation aus Pappe. Sie soll die im vergangenen Jahr gestohlene Trompeterfigur ersetzen. Dann könnten wieder insgesamt sechs Werbeträger an den Ortseingängen auf das nächste gemeinsame Schützenfest hinweisen. Eine weibliche Figur sei mehr als überfällig gewesen, meinte Uwe Eikemeier, man denke nur an die vielen Damen in den Vereinen, die seit Jahrzehnten aktiv sind. Musikdirektor Ernst Müller überraschte die Besucher mit einer Live-Premiere. Erstmals stellte er gemeinsam mit dem Lucka-Jugendblasorchester den Marsch Langenhagener Pioniere vor. Müller hatte das flotte Stück als Musikstudent genau vor 52 Jahren komponiert und widmete ihn nun seiner Ehefrau Marlies und dem SV Brink, dem sie 50 Jahre angehört.