Happy Martini mit viel Musik

Der Dean der Gemeinde Odi (von links), Nora Büttner und Pastor Müller-Jödicke freuen sich über die Teilnahme von Kalb Martin, Protagonist beim Kuh-Lotto. (Foto: L. Schweckendiek)

Kuh-Lotto sorgte für Spaß beim Gemeindefest

Engelbostel (ls). Happy Martini, das Fest der Martinsgemeinde, mausert sich mehr und mehr zum wichtigen Jahresereignis in der Ortschaft. Zahlreiche Besucher waren am vergangenen Sonntag dabei, rege Teilnahme gab es beim Tagesprogramm. „Nicht nur die KU4 Mütter, die ehemaligen Konfis, die jetzt in der Jugendgruppe mitwirken, und die aktiven Kirchenmitglieder nutzen das Fest zur Kommunikation mit der Gemeinde. Das ganze Dorf macht sich mittlerweile unsere Feierlichkeit zu eigen. Der MTV, der Treckerclub und die Feuerwehr ziehen an diesem Tag im Jahr mit zahlreichen anderen gemeinsam an einem Strang und arbeiten für die Kinder- und Jugendarbeit. Dies ist auch ein zentraler Aspekt für uns als Kirche: mit allen Einnahmen unterstützen wir die Stelle des Diakons, die ab Sommer von Nora Büttner besetzt wird“, berichtet Pastor Rainer Müller-Jödicke.
Um 11 Uhr begann das Fest mit einem Gottesdienst, bei dem 200 Gäste viele Besonderheiten zu sehen bekamen. So gab es nicht nur außerordentlich viel Musik zu hören. Der Dekan der Kirchengemeinde Odi in Südamerika, dort Dean genannt, richtete auf Englisch sein Grußwort an die Gemeinde. „Wir haben momentan 15 Afrikaner zum Austausch in unserer Gemeinde. Heute ist ihr Abschlussfest, nach welchem sie von unserer Gemeinde in die nächste reisen werden. Die kommenden Tage wird die Stadt Langenhagen das Zuhause der Austausch-Kirchgänger sein. Beeindruckend war im Gottesdienst jedoch nicht nur das Zusammenspiel der Gemeinden innerhalb ihrer Religion sondern auch die zeitgleich laufende Übersetzung des englischen Grußwortes durch Carolin Mörke“, meint Rainer Müller-Jödicke.
Das Fest bot seinen Besuchern die musikalische Begleitung durch den Back-to-Church- sowie den Happy-Feet-Chor. „Außerdem spielen wir heute den Tag über Kuh-Lotto. Dafür haben wir den Rasen vor dem Kirchturm in 49 Felder unterteilt, auf die jeweils mit einem Euro Einsatz gesetzt werden kann. Die dabei zusammenkommende Summe gilt selbstverständlich ebenso der Diakonie. Gewonnen hat am Ende jenes Feld, auf welches die Kuh ihren Fladen setzt“, erläuterte der Pastor zu dem beliebten Spiel. „Familie Auras hat das hierfür bereitstehende Kalb extra für seinen Auftritt heute erzogen, so dass es seine Scheu vor Streicheleinheiten und Zuschauern verliert“, ergänzte er. Für die Kuh-Lotto-Gewinner gab es zahlreiche Preise - von einer Kirchturmkletteraktion über reservierte Plätze im Heilig-Abend-Gottesdienst bis hin zu gespendeten Gutscheinen ortsansässiger Betriebe.