Haushalt und Finanzen

Die SPD-Bundestagsabgeordneten Caren Marks und Johannes Kahrs in der Diskussion mit dem Arbeitskreis 60plus des SPD-Ortsvereins Langenhagen. (Foto: L. Schweckendiek)

Finanzexperte zu Gast beim Arbeitskreis 60plus der SPD

Langenhagen. Der Arbeitskreis 60plus des SPD-Ortsvereins Langenhagen diskutierte jetzt zwei Stunden lang mit den Bundestagsabgeordneten Carmen Marks und Johannes Kahrs über Haushalt und Finanzen des Bundes. Caren Marks, Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die mit dem Besuch in Langenhagen ihren eigenen Wahlkreis besuchte, bedankte sich einleitend bei ihrem Kollegen Kahrs, der als Mitglied des Haushaltsausschusses den Parteigenossen in Langenhagen Rede und Antwort stand. „Genau wie zu solchen Veranstaltungen arbeiten wir, und insbesondere unsere Themenbereiche, auch im Bundestag einwandfrei zusammen. Wenn es um den Haushalt geht kann sich mein Fachbereich keines Falls beschweren. Wir sind sehr froh, dass unsere anliegen so ernst genommen und so unterstützt werden“, sagte Caren Marks.
Unter dem Thema „Finanzen des Bundes, Schulden des Bundes - Schwarze Null“ arbeitet sich die Diskussionsrunde durch einen im Vorhinein erstellten Fragenkatalog auf Grundlage des Interesses des Arbeitskreises. Dem Thema „aktueller Haushalt“ steht Kahrs sehr positiv gegenüber: „Seit 2014 macht Deutschland keine neuen Schulden mehr. Natürlich arbeiten wir auch nicht auf eine schwarze Null hin, das ist im Moment nicht umsetzbar, aber auch gar nicht notwendig. Unsere wirtschaftliche Entwicklung ist immerhin so gut, dass wir eine große Zahl an Menschen hier aufnehmen und versorgen können, ohne dabei neue Schulden aufnehmen zu müssen. Ich bin überzeugt, dass wir in einigen Jahren auf diese Zeit zurück blicken, etwa so wie auf die 'goldenen Jahre', in dem Wissen, dass es uns da - also heute - wirklich gut ging.“ Auch die Hintergründe dieser Situation sind für Kahrs ganz eindeutig: „Dass wir wirtschaftlich so 'sauber' sind, hängt mit den wirtschaftlichen Reformen Gerhard Schröders zusammen. Damals war niemand begeistert von den Veränderungen. Aber gute Politik erkennt man an ihrer Nachwirkung. Heute profitieren wir von den langfristigen Auswirkungen dieser Reformen, von guter Politik also.“