Hendrik Hoppenstedt soll in den Bundestag

Die CDU-Stadt- und Gemeindeverbandsvorsitzenden und ihr Kandidat für den Bundestagswahlkreis 44 (von links): Marco Zacharias (Langenhagen), Martin Pavel (Wunstorf), Burkhard Kinder (Isernhagen), Editha Lorberg (Wedemark), hinter ihr Hendrik Hoppenstedt, Sebastian Lechner (Neustadt), Frank Martin (Garbsen), Barthold Plass (Burgdorf) und Heinrich Neddermeyer (Burgwedel).Foto: H.-H. Schröder

Christdemokraten im Wahlkreis 44 sichern breite Unterstützung zu

Großburgwedel (hhs). Burgwedels Bürgermeister Hendrik Hoppenstedt soll bei der Bundestagswahl im September kommenden Jahres als Kandidat der CDU im Wahlkreis 44 antreten. Darauf hat sich die Kandidaten-Findungskommission bestehend aus den Vorsitzenden der CDU- Stadt- und Gemeindeverbänden Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt, Wedemark und Wunstorf geeinigt. Familienvater Hoppenstedt ist bei der Kommunalwahl mit 73 Prozent der Stimmen als Bürgermeister Burgwedels wiedergewählt worden.
Nach der Kurzvorstellung ergriff der designierte Kandidat selbst das Wort: Er habe seiner Kandidatur zugestimmt, zuvor aber verschiedene Punkte abgewogen. „Ich erlebe auf der kommunalen Ebene immer wieder, wie wichtig die Entscheidungen des Bundes für unsere Ebene sind. Ich glaube, dass ich aus kommunaler Sicht gut an der Gesetzgebung mitwirken kann“. Eine Aufgabe, die er als spannend empfinde, fuhr Hoppenstedt fort. „Ich habe mich über das Votum der Vorsitzenden gefreut“. Die privaten Gründe für seine Entscheidung seien schwieriger: „Ich bin hier in Burgwedel geboren und aufgewachsen und ich arbeite hier sehr gern. Ich weiß, wenn die Wählerinnen und Wähler mich wählen werden, ich loslassen können muss“. Der Wahlkreis 44 sei niemals ein leichtes Pflaster für einen CDU-Kandidaten gewesen und werde es auch bei der nächsten Bundestagswahl nicht sein.
Auf einen sicheren Platz auf der Landesliste könne er auch nicht setzen. Im Bereich Hannover würden Bundesministerin Ursula von der Leyen und Dr. Maria Flachsbarth aus dem Nachbarwahlkreis abgesichert. Er setze aber darauf, dass er als Mitglied des Landes- und Bezirksvorstandes der CDU und als Regionsvorsitzender entsprechend platziert werde.
Das weitere Procedere beschrieb der Kandidat so: In den acht Stadt-und Gemeindeverbänden werden nun jeweils die Delegierten für die Delegiertenversammlung gewählt, die dann in der letzten Septemberwoche den Kandidaten für den Wahlkreis 44 aufstellen. Hoppenstedt hat zugesagt, sich den Mitgliedern in allen Verbänden vorzustellen. Wenn er nach der Bundestagswahl in den Bundestag einziehe, werde er sein Amt als Burgwedels Bürgermeister aufgeben. Dann findet innerhalb von drei Monaten die Wahl seines Nachfolgers statt. Werde er nicht gewählt, bleibe er hier und erfülle sein Mandat als Bürgermeister.
Marco Zacharias, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Langenhagen, sagte, seinem Stadtverband sei es wichtig gewesen, einen Kandidaten aus der Nähe zu finden. Die Mitglieder des Stadtverbands würden die Kandidatur Hoppenstedts voll unterstützen. Dann warb er für Verständnis für Hoppenstedt: „Hendrik ist noch jung ,und er wird sicherlich nicht die kommenden 30 Jahre Bürgermeister von Burgwedel sein. Es ist wirklich verständlich, dass er Lust hat zu dieser Kandidatur“.
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