Herbert Hanfkötter war's

Da hilft auch alles Brüllen nichts: Sönke Sievers (Mitte) und seine Assistentin Nadine Neumann nehmen Herbert Hanfkötter fest.Foto: O. Krebs

KriminaLa 2014 endete spektakulär am Bahnhof Pferdemarkt

Langenhagen (ok). Einige Fahrgäste, die am Sonnabend den Bahnhof Pferdemarkt passierten, staunten nicht schlecht. Mussten oder durften sie doch durch ein Spalier von etwa 50 Frauen und Männern gehen. Was das zu bedeuten hatte? Die Abschlussszene der zweiten Krimifestspiele der Stadt ging hier über die Bühne, im wahrsten Sinne des Wortes ein großer Bahnhof; KriminaLa-Kommissar Sönke Sievers – wieder hervorragend gespielt von Burckhard Hein – und sein Team nahmen den Täter und Mörder von Hagen Hanfkötter (Thomas Müller) hier fest. Herbert Hanfkötter – gespielt vom Engelbosteler Pastor Rainer Müller-Jödicke – war's; er hatte Hagen letztendlich für "viel Land und viel Geld" umgebracht und wurde deshalb in Handschellen abgeführt. Und noch ein Geheimnis wurde am Sonnabend gelüftet –Erwin Ehlers (Sven Seidel) ist der uneheliche Sohn Hagen Hanfkötters und damit als Alleinerbe des Hanfkötterschen Hofes eine richtig gute Partie. 354 Ermittlerinnen und Ermittler hatten sich registrieren lassen; 199 von ihnen hatten den Fall richtig gelöst. Für dieses gute Gespür winkten attraktive Preise. Nach Auskunft von Organisatorin und Drehbuchautorin Bettina Reimann freute man sich auch über die vielen Ermittler von außerhalb, die vorwiegend nur den Online-Hinweisen nachgehen konnten. Einer von ihnen lebt sogar in Spanien. Um 19 Uhr war die diesjährige KriminaLa, bei der alle Darstellerinnen und Darsteller mit viel Eifer, Akribie und Engagement an einem Strang gezogen haben, Geschichte. Der Wunsch nach einer Fortsetzung ist groß, sodass die städtische Projektplanerin Regine von der Haar durchaus berechtigte Chancen sieht, im nächsten Jahr eine dritte Auflage erleben zu können.