Hermann Löns stand im Mittelpunkt

Die Teilnehmer des Vorlesewettbewerbs der Hermann-Löns-Schulen; links die Kinder aus Langenhagen. Foto: E. A. Nebig

Langenhagener Schüler beim Vorlesewettbewerb in Walsrode

Langenhagen (ne). Der Unterricht an der Hermann-Löns-Schule macht den Mädchen und Jungen dort offensichtlich viel Freude. Das zeigte sich jetzt wieder beim Vorlesewettbewerb der drei nach Hermann-Löns benannten Schulen in Walsrode, Fallingbostel und Langenhagen. Der Wettbewerb ging in der Hermann-Löns-Stadt Walsrode im Heidemuseum "Rischmanns Hof" über die Bühne. Je fünf Kinder aus den drei vorgenannten Schulen traten als Schulmanschaften mit selbst ausgesuchten und je einem vorgegebenen Text aus dem Werk des Journalisten, Naturschützers und Schriftstellers Hermann Löns (1866 bis 1914) gegeneinander an.
Löns hat oft in Langenhagen gearbeitet und einige kritische Artikel über das damalige Dorf verfasst. Nicht von ungefähr trägt die einstige Volksschule 1 seinen Namen.
Die Leistungen der Kinder wurden von einer unabhängigen Fachjury bewertet. Ihr gehörten Deutschlehrerinnen, ein in Walsroder lebender Musiker, ein Mitarbeiter der Redaktion des Langenhagener ECHO sowie ein Präsidiumsmitglied des Verbandes der Hermann-Löns-Kreise in Deutschland und Österreich an. Die Mädchen und Jungen zeigten hervorragende Leseleistungen; die Löns-Schule in Fallingbostel stellte die beste Vorleserin.
Das Langenhagener Team mit Sarah Tzschoppe, Friederike Olbrich, Ella Vogelvanger, Marius Burgath und Alexander Preczek wurde unter der Obhut ihrer Lehrerinnen Nicole Helmke und Amelie Wetzel die beste Schulmannschaft.
Die Idee zu dem Wettbwerb hatte die Präsidentin der Hermann-Löns-Kreise, Monika Seidel. Sie hatte auch dafür gesorgt, dass alle Kinder je nach Leistung mehrere Preise erhielten, die sie sich aussuchen durften. Die Veranstaltung klang schließlich mit einer fröhlichen Runde am Herdfeuer des Rischmann-Hofes aus. Monika Seidel spielte dazu auf dem Akkordeon vertonte Gedichte von Hermann Löns.