Heuer nimmt Stellung

Mirko Heuer und Klaus Danneberg boten den Zuhörern viele Informationen.

Bürgermeister zu Gast bei "SPD 60 plus"

Langenhagen. Bekannt sind die regelmäßigen Treffen der Arbeitsgemeinschaft „60 plus“ im SPD-Ortsverein, die Klaus Danneberg im Anna-Schaumann-Stift organisiert, für vielfältige politische Diskussion. Gäste und Referenten sind immer willkommen, geben Informationen zu ihrer Tätigkeit. Seine Sicht der Dinge zu aktuellen Problemen in Langenhagen trug nun Bürgermeister Mirko Heuer vor. Die Liste der Stichworte, zu denen er Stellung bezog, war lang. Sie reichte von dem Schulbau über die Unterbringung der Flüchtlinge bis hin zur Müllbeseitigung, und in seinem Vortrag über fast zwei Stunden ließ der Bürgermeister nichts unberührt, auch nicht Mammut-Themen wie den städtischen Haushalt oder die Godshorner Freibad-Initiative. Er beklagte die Verwahrlosung der Anwohner-Sitten: „Müll wird einfach achtlos weggekippt, das ist schlimm. Wir machen viel, aber dagegen kommen wir nicht an.“ Bald aufgebaut sei eine Sondereinsatz-Truppe mit vier Mitarbeitern, die sich dann auch mit der Bußgeld-Ahndung beschäftigen können. Der ausufernden Plakatierung soll mittels Verordnung bald Einhalt geboten werden. Plausibel erklärte er die Zusammenhänge, die zu Entscheidungen, beispielsweise bei der Pflege des öffentlichen Grüns, führen. Nicht leicht sei es, den verschiedenen Beurteilungen der Bürger gerecht zu werden: „Es gibt keine einheitliche Meinung mehr in der Stadtgesellschaft“ und „der Druck aus der Politik auf die Verwaltung nützt nichts“. Die Zahl der Mitarbeiter in der Verwaltung sei differenziert zu betrachten und Vorgaben aus Ratsbeschlüssen geschuldet, die er zwingend erfüllen müsse. Sehr wohl habe er strukturiert, und daher sei der oberflächliche Anschein zur Personalstärke falsch. Klaus Danneberg bestätigte aus Erfahrung: „Man kann es nicht allen recht machen.“ Zufriedene Gesichter und zustimmendes Nicken gab es unter den Zuhörern bei Mirko Heuers sympathieträchtigem Bekenntnis: „Ja, ich liebe diese Stadt.“