Hilfe beim Schutz vor Einbrüchen

Die AfD-Ratsherren Marc Hinz (links) und Sven Hoffmann erklären die "Heidelberger Schlossprämie". (Foto: G. Gosewisch)

AfD will städtische Zuschüsse ermöglichen

Langenhagen (gg). Mehrfach-Verriegelung an Türen, Scharnier-Sicherungen und vieles mehr wird als Einbruchschutz von der Polizei empfohlen. „Ist aber sehr teuer“, sagt AfD-Ratsherr Marc Hinz. Seine Ratsfraktion will daher ein städtisches Förderprogramm auf den Weg bringen. Mieter oder Eigentümer von Wohnraum sollen Zuschüsse bekommen, wenn sie Einbruchschutz einbauen lassen. 25 Prozent der Einbaukosten sollen erstattet werden. Vorbild ist die sogenannte „Heidelberger Schlossprämie“, die so funktioniert und zu einem Rückgang der Einbruchzahl in Heidelberg um 46,5 Prozent geführt habe. Parteikollege Sven Hoffmann sieht die Maßnahme als angeraten: „Wenn Täter beim Einbruch scheitern, weil es Tür- und Fenstersicherungen gibt, wird das vor weiteren Taten abschrecken.“ Viele kleine Sicherungsmaßnahmen können aus seiner Sicht Wirkung zeigen. Eigentümer, die in Sicherungsmaßnahmen im größeren Stil investieren wollen (mehr als 2.000 Euro), können eine KfW-Förderung beantragen, die es seit geraumer Zeit schon gibt. Die „Heidelberger Schlossprämie“ gibt es seit 2015 und damit auch Erfahrungen, wie das Angebot genutzt wird. „Umgerechnet auf die Einwohnerzahl in Langenhagen rechnen wir mit Kosten für die hiesige Stadtkasse in Höhe von 75.000 Euro jährlich“, sagt Marc Hinz und hofft auf Zustimmung der Ratsfraktionen mit SPD, Grüne, CDU, BBL, WG-AfL, Linke, FDP und Die Unabhängigen.
Wer Kontakt mit der AfD aufnehmen möchte, kann dies per E-Mail an fraktion@afd-langenhagen.de.