Hilfe für Start in das Leben

Caren Marks kündigt Dauerförderung an

Langenhagen. Viele junge Familien brauchen nach der Geburt ihres Kindes Unterstützung. Dafür gibt es seit 2012 das erfolgreiche Programm "Frühe Hilfen" des Bundesfamilienministeriums. Jetzt wird diese wichtige Aufgabe durch eine Bundesstiftung dauerhaft gefördert. Mit einem jährlichen Budget von 51 Millionen Euro fördert die Stiftung den präventiven Kinderschutz.
Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, sagt: „Wir wollen, dass es jedes Kind packt. Jedes Kind hat das Recht darauf, gesund und gewaltfrei aufzuwachsen. Die Idee der Frühen Hilfen ist es, junge Eltern einfach, schnell und unkompliziert zu unterstützen und ihnen dadurch den Start ins Leben als Familie zu erleichtern.“ Die Angebote richten sich nach den Bedürfnissen der Familien. Sie bieten Hilfe etwa nach einer schwierigen Schwangerschaft, im Falle einer Erkrankung oder wenn eine Familie fehlt. Auch im Fall einer Trennung oder wenn junge Eltern Geldsorgen haben, gibt es passende Unterstützungsangebote. Caren Marks erklärt: „Vor Ort, so auch in vielen Kommunen der Region Hannover, helfen Familienhebammen (wie in Langenhagen) jungen Eltern im ersten Jahr nach der Geburt. Andere Eltern werden durch ehrenamtliche Paten unterstützt, die ihnen mit ihrem Besuch einmal in der Woche etwas Luft verschaffen. Babylotsen helfen Familien die für sie passenden Unterstützungsangebote wie eine Eltern-Kind-Gruppe im Wohnumfeld zu finden.“