HLS-Sanierung für rund sieben Millionen Euro

Soll nach dem Willen der Lehrer zentraler Platz werden: die Paula der HLS.Foto: O. Krebs

Architekturbüro hat Varianten im Fachausschuss vorgestellt

Langenhagen (ok). Ohne Frage – die Hermann-Löns-Schule ist in die Jahre gekommen, das Haupthaus fast 115 Jahre alt, und auch die anderen Gebäude auf dem Schulgelände an der Niedersachsenstraße versprühen den spröden Charme der Sechziger, lediglich die Paula ist erst 1993 gebaut worden. Für möglicherweise rund sieben Millionen Euro soll jetzt saniert werden. Das Architekturbüro „Vorrink + Wagner“ hart einige Alternativen ausgearbeitet und jetzt der Politik vorgestellt – gerade im Hinblick auf die Umwandlung zum Ganztagesbereich und auf das Thema Inklusion. Im Altbau haben die Architekten Nachholbedarf festgestellt, die Feuchtigkeit ziehe im Dach in die unteren Rinnen, aber der Dachstuhl sei durchaus intakt. An den Stahlträgern ist Korrosion festgestellt worden. „Erst muss die Gebäudehülle dicht sein, dann können die Mängel beseitigt werden“, sagt Architekt Michael Wagner. Der Denkmalschutz erlaube es allerdings nur eingeschränkt, energetisch in großem Stile zu sanieren. Weitere Probleme: Die Turnhalle entspreche mit ihren Maßen nicht mehr heutigen Standards, die Entwässerung übers alte Vordach funktioniere nicht; die Raumgröße der Klassenräume nicht dem Differenzierungskonzept. Der nicht beheizte Lönsgang ist eine „Energieschleuder in großem Stile“. Das beauftragte Architekturbüro hat verschiedene Varianten durchgespielt: beispielsweise An- oder Neubau ein- und zweigeschossig, neue Turnhalle, Mensa und Ganztagsbereich im Altbau. Ein Fahrstuhl müsste im Inneren des denkmalgeschützten Gebäudes nachgerüstet werden. Schulleiterin Petra Adolf machte im Fachausschuss deutlich, dass das Kollegium wegen der weiten Wege eine zentrale Lösung päferiere. Im Klartext: Die Lehrer sollten in die Paula umziehen. Am 9. Juli sollen jetzt die Prioritätenlisten für alle Langenhagener Schulen besprochen werden.