Hobby: Mathe und Chemie

Wissbegierig (von links): Robert Völkner, Julia Bremer, Sebastian Bein und Daniel Ruminski.

Gymnasiasten berichten über Fernstudium und Workshop

Langenhagen. Im April nahm Julia Bremer an einem dreitägigen Workshop der Fraunhofer-Umwelt-Talent-School teil. Mit neuen weiteren Schülerinnen und Schülern beschäftigte sich die Neuntklässlerin mit der Frage: „Wie viel Chemie steckt in der Windkraft?“ Neben der Theorie zu faserverstärkten Kunststoffen und ihren Verbindungen wurden auch Fragen zur ökologischen Ethik und deren Begründung für eine „grüne Energie“ behandelt. Besonders spannend fand Julia aber die praktische Arbeit mit Testreihen zur Zugfestigkeit der Kunststoffe oder auch den Bau von Minirotorblättern, bei denen sie die theoretischen Grundlagen anwenden konnte. Jetzt hofft die begeisterte Nachwuchschemikerin, dass sie auch im kommenden Jahr die Möglichkeit bekommt an einem der Workshops des Instituts teilnehmen zu können, vielleicht auch zu anderen Themen wie etwa Bionik. Jedenfalls steht für Julia schon fest, auch später werden die Naturwissenschaften den Interessenschwerpunkt bilden.
Mit Mathematik im Fernstudium beschäftigen sich die drei Zehntklässler Sebastian Bein, Daniel Ruminski und Robert Völkner seit diesem Semester. Alle drei haben den Kurs „Mathepropädeutikum“ an der Young Business School Heidelberg belegt. Zwölf verschiedene Themen der Mathematik wie quadratische Funktionen oder rationale Funktionen dritten Grades, müssen in intensiver Arbeit behandelt werden. Wie Sebastian betonte, werden pro Woche zwei bis vier Stunden für die Bearbeitung der Aufgaben und das Durcharbeiten der Lehrtexte benötigt. Durchhaltevermögen, Spaß an Mathematik und ein Verständnis für die Zusammenhänge müsste man auch mitbringen, um so ein Fernstudium zu absolvieren, ist der Tenor der Jugendlichen. Daniel reizt in einem weiteren Semester die Beschäftigung mit BWL, da er für sich feststellte, dass der Aufbau des Mathepropädeutikums zwar gut und interessant sei, er aber jetzt doch noch andere, eher berufsbezogene Aufgaben bearbeiten möchte. Sebastian und Robert möchten jetzt nach den abschließenden Klausuren das Fernstudium erst einmal unterbrechen, um sich stärker mit ihrem anderen Interessengebiet des Robocup zu befassen.