„Hoch, soll sie leben“

Renate Werner übergibt der Jubilarin Urkunden der Stadt, der Region und des Landes. (Foto: L. Schweckendiek)

Elfriede Schröder feierte ein Jahrhundert

Langenhagen (ls). Elfriede Schröder, geborene Treptow, feierte am 3. April einen ganz besonderen Geburtstag: zu ihrem Hundertjährigen kamen Familienmitglieder, Freunde aus dem Pflegepersonal des Altenzentrums Eichenpark und die stellvertretende Bürgermeisterin Renate Friedrich-Werner zusammen, um mit dem Lied „Hoch, soll sie leben“ das gelebte Jahrhundert zu feiern. Für die Jubilarin gab es einige Überraschungen. So wurden Urkunden der Region Hannover, des Landes Niedersachsen, der Stadt Langenhagen so wie ein Brief des Bundespräsidenten überreicht. Sie ist die erste Hochaltrige in ihrer eigenen Familie, aber sie ist die Fünfte, die mit stolzen hundert Lebensjahren im Altenzentrum Eichenpark lebt. Renate Friedrich-Werner sagte: „Die Lebensfreude dieser Frau und dieser schöne Geburtstag machen richtig Lust auf das Hundert werden.“
Elfriede Schröder stammt aus dem Berliner Umland (Bad Polzin), für die Heirat zog sie in die Hauptstadt, später, mit zwei Söhnen, ging es nach Stettin, schon bald aber wieder zurück nach Berlin, später dann nach Hildesheim um sich schließlich in Hannover nieder zu lassen. „Ich bin schon viel gewandert in meinem Leben“, erklärt die Jubilarin. Seit 2009 lebt sie nun im Altenzentrum Eichenpark. Die Oma von zwei Enkelsöhnen ist zufrieden: „Jeden Tag erlebe ich etwas Neues hier. Manchmal ist es etwas Gutes, manchmal etwas Schlechtes. Aber es gibt immer etwas zu lachen, das ist das Wichtigste. Dann macht alles gleich viel mehr Freude.“