Hoffnung auf weniger Stau

Neue Ampel-Phasen am Langenforther Platz

Langenhagen (gg). Die größte Kreuzung in Langenhagen bekommt neue Ampeln und neue Ampelphasen. Hintergrund ist eine Maßnahme der „Infrastrukturgesellschaft Region Hannover GmbH“, kurz infra. Diese besitzt, verwaltet und verpachtet das Schienennetz der Stadtbahn Hannover und lässt nach einem Unfalltod eines Fußgängers auf der Walsroder Straße, Höhe Harzweg, im Jahr 2013, die Ampeln entlang der Schienen umrüsten. Nachdem dies an der Klusriede, an der Angerstraße und am Harzweg bereits geschehen ist, ist nun der Langenforther Platz dran. Die Stadtverwaltung nutzt dies als Gelegenheit, denn das neue infra-Steuergerät, das die Ampelphasen vorgibt, soll nun so programmiert werden, dass sich der links abbiegende Kraftverkehr weniger staut. „Bisher haben die Busse Vorrang. Insbesondere wenn mehrere Busse hintereinander fahren, entstehen lange Wartezeiten für den übrigen Kraftverkehr“, erklärt Uwe Fromberg aus der städtischen Abteilung „Verkehr und Straßen“. Nach entsprechendem Votum des Rates hat die Stadtverwaltung eine Umprogrammierung erwirkt, besser angepasst an das Verkehrsaufkommen und mit Vorrang für nur noch einen Bus. Zudem übernimmt die Stadtverwaltung die Umrüstung auf LED-Technik und will 75 Prozent der bisherigen Energiekosten sparen. Insgesamt investiert die Stadtverwaltung 39.000 Euro, nicht nur für die Ausarbeitung der Phasenänderung und der LED-Leuchten, sondern auch für akustische und taktile Signalgeber (für Sehbehinderte und Gehörlose).
Baustellenampeln werden am Montag, 15. Februar, um 10 Uhr den Dienst der alten Ampeln übernehmen. Parallel werden die neuen Ampeln samt Steuerung vorbereitet. Diese nehmen am Freitag, 19. Februar, Dienst auf.
Gebaut wird an der Walroder Straße im weiteren Jahresverlauf, wenn die Schmutzwasserleitung saniert wird. Für das Jahr 2017 ist der Straßenausbau Walsroder Straße, Abschnitt nördlich des Langenforther Platzes, geplant.