Hoffnung schenken und Frieden finden

Übergabe des Friedenslichtes in der Matthias-Claudius-Kirche: Ortsbürgermeister Andreas Hartfiel (von links), Pastor Claus Venz und Walter Bayer aus Stadl-Paura. (Foto: D. Lange)

Friedenslichtaktion setzte Zeichen für Gastfreundschaft

Krähenwinkel (dl). Seit 1986 entzündet jedes Jahr vor Weihnachten ein Kind aus Österreich das Licht des Friedens in der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem. Von dort aus wird es auf Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF) in einer Lichtstafette unter anderem auch nach Deutschland getragen, organisiert von den Pfadfinderverbänden, dem Roten Kreuz, der Feuerwehr und der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB). In diesem Jahr steht die Friedenslichtaktion unter dem Motto: „Hoffnung schenken, Frieden finden“ und soll damit ein Zeichen setzen für Gastfreundschaft und für Flüchtlinge, dem aktuellen und - zumindest in der zweiten Jahreshälfte – alles beherrschenden Thema des Jahres 2015. Seit 29 Jahren findet das Friedenslicht alljährlich im Rahmen der Partnerschaft mit der Marktgemeinde Stadl-Paura in Oberösterreich seinen Weg auch nach Krähenwinkel. Einen Tag vor Heiligabend wird das Licht in der Matthias-Claudius Kirche der Gemeinde übergeben, an dessen Flamme alle Besucher im Anschluss an die Andacht ihr eigenes Licht entzünden und nach Hause tragen können. „Wir haben in diesem Jahr einmal nicht wie sonst Schüler nach Stadl-Paura geschickt, um das Friedenslicht nach Krähenwinkel zu holen, sondern haben es uns ausnahmsweise mal bringen lassen“, sagte dessen Ortsbürgermeister Andreas Hartfiel zu Beginn. Aus diesem Grund hatten Walter Bayer vom Gemeinderat Stadl-Paura und dessen Gattin die Rolle als Botschafter des Lichts übernommen, um das Friedenslicht nach Krähenwinkel zu bringen.