Hohe Bordsteine als Hindernisse

Beim Stadtspaziergang ist Wiesenau unter dem Gesichtpunkt Barrierefreiheit genau unter die Lupe genommen worden. (Foto: O. Krebs)

Wiesenau soll beim Sanierungsprogramm "Soziale Stadt" aufgepeppt werden

Langenhagen (ok). Es waren schon einige Stolperfallen, die die Teilnehmer des Stadtteilspaziergangs in Liebig- und Friedrich-Ebert-Straße entdeckt haben. zu schmale Bürgersteige, die auch noch steil abfallen, unterschiedliche Bodenbeläge und auch Fahrradwege, die optisch nicht abgegrenzt sind. Mit bei der Begehung waren auch Michael Horn und Albert Schneider vom Arbeitskreis Barrierefreiheit. "Vor der Einrichtung an der Liebigstraße fehlen Behindertenparkplätze", merkte Horn an. Und Schneider ergänzte: "Ein Zeichen für Blinde auf dem Bürgersteig, das mit dem Stock ertastet werden kann, wäre auch gut." Aber die Aussichten für Wiesenau sehen relativ gut aus – gerade in Friedrich-Ebert- Straße und Liebigstraße soll beim Sanierungsprogramm "Soziale Stadt" eine ganze Menge passieren. Eine Straße, auf der alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind, ist für Planerin Christine Söhlke eine Alternative. Dann fielen auch die hohen Bordsteine als Hindernisse weg. Auvh über eine Einbahnstraßenregelung – etwa in der Wilhelm-Busch-Straße – wurde nachgedacht. Was die Beleuchtung angeht – die ist in Wiesenau in Ordnung; es gibt nach Aussage der Quartiersmanagerin Claudia Koch keine dunklen Ecken. Im Gegenteil, es sei teilweise im Vergleich zu früheren Zeiten sogar mancherorts heller geworden. Und auch die so genannte Möblierung im öffentlichen Straßenraum war beim Rundgang ein Thema, also Bänke und Sitzgelegenheiten in Wiesenau. Die Vorschläge sollen jetzt im Sanierungsbeirat diskutiert werden; der nächste Workshop ist am 9. Februar.