Hommage an Christo in Langenhagen?

Klaus Ciernioch gab vor dem verhüllten Elisabethkirchturm Wissenswertes zur Heimatgeschichte weiter.

LieZaTreff-Kultur machte GLIEM-Spaziergang

Langenhagen. Trotz Regenwetters machten sich vierzehn Interessierte mit drei versierten Wegweisern des LieZaTreffs auf einen kleinen heimatgeschichtlichen Rundgang. Dirk Heuwinkel, Klaus Ciernioch und Tim-Christof Heuwinkel hatten sechs GLIEM-Tafeln in fußläufiger Nähe zur Liebfrauenkirche ausgesucht, anhand derer sie den Teilnehmern etwas zur Ortsgeschichte erzählen wollten. Nach dem Start an der Liebfrauenkirche informierte Dirk Heuwinkel vor der Festhalle im Eichenpark über die Geschichte der früheren Nervenheilanstalt inklusive des Wirkens von Robert Koch an dieser Stelle. Weiter ging es zur Elisabethkirche, wo Klaus Ciernioch Interessantes aus der Vergangenheit des Turms und der Kirche zu berichten wusste. Zum gegenwärtigen Zustand des Turmes merkte er scherzhaft an, die Verhüllung während der Restaurierung der Backsteine sei wohl eine Hommage an den Künstler Christo. Die Tour führte die Teilnehmer dann an der Alten Apotheke vorbei zum Bahnhof Pferdemarkt. Hier konnte Tim-Christof Heuwinkel den Bogen zum Ausgangspunkt schlagen, denn die katholische Gemeinde feierte vor dem Bau der Liebfrauenkirche eine ganze Zeit lang in der Eingangshalle des Bahnhofs ihren Sonntagsgottesdienst. Die letzte Station war dann die Herrmann-Löns-Schule, an die einige Teilnehmer noch eigene Erinnerungen aus Kindertagen haben. Der Spaziergang endete mit einem gemütlichen Beisammensein, bei dem noch viele weitere Geschichten aus der Vergangenheit erzählt wurden. Eine rundum gelungene Veranstaltung des LieZaTreffs, die sicherlich eine Fortsetzung finden wird, zumal es ja noch mehr als 90 weitere GLIEM-Tafeln gibt.