Hort in Eigenregie

Mareike Schmelczyk (links) im Gespräch mit betroffenen Eltern auf dem Weihnachtsmarkt. (Foto: G. Gosewisch)

Kaltenweider Initiative will Planungssicherheit

Kaltenweide (gg). Die Elterninitiative "www.30855.de" hat mit einer Flugblattaktion im Rahmen des Kaltenweider Weihnachtsmarktes auf sich aufmerksam gemacht. Hintergrund ist die nach Aussage der Initiative "chaotische nachschulische Platzvergabe für Grundschulkinder am Nachmittag". "Die brauchen unsere Kinder aber dringend, die 20 neuen Hortplätze in Kaltenweide reichen nicht aus", sagt Mareike Schmelczyk als betroffene berufstätige Mutter. Sie engagiert sich in der Elterninitiative, um Schwung und Struktur in das "Stückwerk" des Platzangebots zu bringen, das seitens der Stadtverwaltung gestaltet werde und nur Planungsunsicherheit für die Eltern bedeute. Im direkten Kontakt untereinander wollen nun die Eltern eine Lösung für ihre Betreuungsprobleme finden. Dass es von der Grundschule Kaltenweide eine Information zu der möglichen Umwandlung in eine Ganztagsschule (Betreuung bis 15 Uhr) ab dem Schuljahr 2014/15 gibt, ist für Mareike Schmelczyk keine Lösung. „Das reicht nicht aus, kein Vollzeitjob läuft bis 15 Uhr und zudem bleibt das Schulferienproblem“, sagte sie und verweist auf viele Unklarheiten. So zeichne sich nach ihrer Information eventuell ab, dass einige Kita-Plätze nicht besetzt werden: "Ob sich daraus eine Umwandlung in eine Hortgruppe ergeben kann, wissen wir nicht. Als Berufstätige brauchen wir aber Planungssicherheit."