Idee des mobilen Services

Bürgermeister kritisiert Sparkassen-Schließung stark

Langenhagen (ok). Begeistert war Bürgermeister Mirko Heuer natürlich nicht von der Idee der Sparkasse, Filialien im Stadtgebiet zu schließen oder zumindest den Service stark einzuschränken (das ECHO berichtete). Aber er sucht – auch im Gespräch mit den Verantwortlichen des Kreditinstitutes – nach Alternativen. So schwebt ihm zum Beispiel ein mobiler Service in einigen Ortschaften zu einem bestimmten Zeitpunkt vor. Gerade die Älteren seien betroffen, sie präferierten nach wie vor Bargeld. Und wer sein Geld nicht mehr vor Ort aus dem Automaten ziehen könne, werde dort auch nicht einkaufen. Also: Das Geld bleibt nicht bei Einzelhändlern im Ort, die teilweise massive Einsatzeinbußen fürchten. Und: Bargeldabhebung ist genauso wie EC-Karten-Zahlung in den kleineren Geschäften meistens nicht möglich. Und: Nach Aussage fast aller Betriebe – die Wirtschaftsförderung hatte eine Umfrage gestartet – entstehen durch die Schließung und die Einschränkung der Angebote zusätzliche Kosten. So müssten die Tageseinnahmen und Wechselgeld zu weiter entfernt gelegenen Filialen transportiert werden. Befürchtet haben aber viele der Befragten die Entscheidung der Sparkasse; die Kosten seien schließlich in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Dem allgemeinen Protest steht der Verwaltungschef positiv gegenüber, nur so könne Druck aufgebaut werden. Und: Vielleicht sei sogar eine Resolution, die aus der Politik kommen solle, der richtige Weg.