IGS-Schüler gewinnen Plakatwettbewerb

Andreas Rose vom Wirtschaftsklub (links) übergibt zusammen mit Jörg Hollemann, Wirtschaftsförderer (rechts außen), Blumen an die Plakatgewinner Konrad Modrzejewski, Lara Bornkamp und Laura Hipp. (Foto: C. Wurm)

20. Berufsfindungsmarkt unter dem Motto "Ausbildung zum Abheben"

Langenhagen (cow). „Ausbildung zum Abheben“ unter diesem Motto steht der 20. Berufsfindungsmarkt im Langenhagener Rathaus. Wie sich das visuell ansprechend und wirkungsvoll umsetzen lässt, haben jetzt die Elftklässler Konrad Modrzejewski, Laura Hipp und Lara Bornkamp mit ihrem gestalteten Plakatentwurf zur Ausbildungsmesse gekonnt bewiesen. Die IGS-Schüler setzten sich gegen 20 andere Plakatentwürfe durch und gewannen mit ihrer Photoshop-Gestaltung den ausgeschriebenen Wettbewerb der Stadt Langenhagen, die in Zusammenarbeit mit Wir! (Wirtschaftsclub) und pro regio den Berufsfindungsmarkt am 14. und 15. April veranstaltet. Die Organisatoren versuchen immer wieder neue Impulse zu setzen, das Angebot zu erweitern und die Jugendlichen noch gezielter bei der Wahl des Ausbildungsplatzes zu unterstützen. Bei einer Informationsveranstaltung für Aussteller erhielten die teilnehmenden Betriebe und Institutionen jetzt wichtige Hinweise zum aktuellen Sachstand, sowie praktische Tipps und Erfahrungsberichte zur Vorbereitung der individuellen Messestände.
Seit 26 Jahren gibt es mittlerweile den Berufsfindungsmarkt, der sich zu einer zentralen Größe in der Region entwickelt hat und Schülern der Jahrgänge acht bis zehn aus Langenhagen, Burgwedel, Garbsen, Wedemark und Laatzen mehr als 100 Ausbildungsberufe näher bringen möchte. Der Markt richtet sich ebenso an Eltern und Lehrer, denen die rund 55 teilnehmenden Unternehmen Wissenswertes zu neuen Karrieremöglichkeiten näher bringen, so Jens Monsen, Wirtschaftsförderer der Stadt Langenhagen. Zusätzlich wird es an den beiden Veranstaltungstagen wieder einen Bewerbungscheck geben. Fachleute vom Annastift prüfen die Unterlagen und geben nützliche Verbesserungshinweise für die Bewerbungsmappe. Auch eine Last-Minute-Ausbildungsbörse, bei der Kurzentschlossene das persönliche Gespräch mit den Ausbildungsbetrieben suchen können und so die Chance haben, noch eine passende Stelle für das Jahr 2016 zu finden, steht auf dem Programm. Bis zum 10. April haben Unternehmen die Möglichkeit, offene Lehrstellen zu melden und über diesen Weg Auszubildende zu begeistern. Insgesamt 1.800 Besucher werden auf dem Berufsfindungsmarkt erwartet. Hierzu werde eigens ein Buspendelverkehr für die Schüler eingerichtet, so Jörg Hollemann, Wirtschaftsförderer der Stadt Langenhagen. Aufgrund des begrenzten Platzangebots wird es teilweise Gemeinschaftsstände geben. Umso mehr sind die Aussteller gefordert sich etwas einfallen zu lassen, um das Interesse bei den Jugendlichen zu wecken und Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Yvonne Salewski, Geschäftsführerin pro regio erklärt den Anwesenden in einem kurzen Knigge für Standbesitzer, wie es gelingt, den passenden Auszubildenden zu erreichen und ihn im Idealfall für ein Praktikum oder sogar das Ausbildungsangebot zu motivieren. Sie rät den Ausstellern, sich stets auf Augenhöhe mit den Interessenten zu unterhalten und eigene Auszubildende berichten zu lassen, um die erste Hemmschwelle bei der Kontaktaufnahme zu nehmen. Auch empfiehlt sie, mit einem anschaulichen Stand, an dem es etwas zu schauen oder selbst auszuprobieren gibt, Anreize zu schaffen. Zuwenden statt abwenden, ansprechen statt abwarten – all das seien Stichworte, die laut Salewski als erfolgversprechend gelten.