IGS und IGS-Süd im Fokus

Arbeitsgruppen nehmen Schulen unter die Lupe

Langenhagen (ok). Ein Projektsteuerer soll die Arbeitem am Schulzentrum begleiten; E-, F- und G-Trakt werden jetzt auf notwendige Sanierungen hin überprüft; eine grundsätzliche Sanierungsfähigkeit sei ja bereits gegeben. Bis zum Ende des Jahres rechnet Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch mit Resultaten. Zwei Arbeitsgruppen, zu denen auch Vertreter der Schulen zählen, beschäftigen sich jetzt mit der IGS und auch der IGS-Süd. Dann geht es schwerpunktmäßig um das Raumprogramm, etwa auch um Technikräume und Verkehrsflächen. "Die zentrale Fragestellung ist dann wie viele Räume in welcher Größe für welchen Zweck und in welchem Quadratmeterrahmen?", sagt Monika Gotzes-Karrasch. Nach dem Standardraumprogramm sind für Klassenräume 64 Quadratmeter vorgesehen, für Fachräume zwei Drittel davon. Eine wichtige Frage ist auch die der Inklusion – die Schulen sollen der Verwaltung ein Minikonzept vorlegen. Nach einer Bewertung geht es dann an die Politik weiter. Wichtig seien dann beispielsweise Inklusionsschleifen für Hörgeschädigte oder aber auch Akustikdecken. Voraussichtlich werde der Sek-II-Bereich an der Integrierten Gesamtschule wachsen, in den nächsten Jahren bald genauso groß wie der Sek-I-Bereich sein. Gründe: Schülerinnen und Schüler, die von der Robert-Koch-Realschule und von der IGS-Süd in die Oberstufe wechselten, dazu Flüchtlingskinder. Und auch an der IGS-Süd werde es im nächsten Jahr zusehends enger. Der dritte Jahrgang gehe an den Start, und es seien nur drei Räume frei. Zusätzliche Raumkapazität durch Container müsse auf dem Schulgelände bereitgestellte werden; ein möglicher Standort sei der Sportplatz hinter der Sporthalle.